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Fussball regional Rostocker Basketballer bleiben auswärts eine Macht
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14:23 16.01.2019
Tony Hicks (hier im Spiel gegen Karlsruhe am Ball) zeigte im Duell gegen Tübingen eine starke Leistung. Quelle: FOTO: Gunnar Rosenow
Tübingen/Rostock

Die Zweitliga-Basketballer der Rostock Seawolves sind auswärts weiter eine Macht. Bei den Tübingen Tigers gewannen die Ostseestädter dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang am Freitagabend mit 84:83 (36:46) und fuhren damit bereits den achten Saisonerfolg in der Fremde ein.

Seawolves-Trainer Milan Skobalj war angesichts einer nervenaufreibenden Schlussphase erleichtert. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen starken Gegner. Umso mehr freue ich mich, dass wir die Partie für uns entscheiden konnten”, sagte der 55-Jährige.

Dabei begann das Spiel aus Seawolves-Sicht zunächst alles andere als ideal. Vor allem defensiv offenbarten die Gäste mit 46 zugelassenen Punkten in der ersten Hälfte ungewohnte Schwächen. Doch die favorisierten Rostocker kämpften sich zurück ins Spiel, drehten in einem furiosen dritten Viertel den Pausenrückstand in eine Führung und retteten aufgrund eines Freiwurftreffers von Terell Harris in letzter Sekunde den nächsten Auswärtserfolg über die Zeit.

„Mit der ersten Hälfte können wir nicht zufrieden sein. Aber wir haben eine klasse Reaktion gezeigt und sind stark zurückgekommen“, konstatierte Seawolves-Trainer Skobalji.

Durch den Sieg in letzter Sekunde in Tübingen sind die Seewölfe nun nicht nur das beste Auswärtsteam der Liga, sondern klettern auch in der Tabelle weiter nach oben. Nach vier Siegen in Folge steht der Aufsteiger inzwischen auf dem dritten Tabellenrang und liegt derzeit klar auf Playoff-Kurs. Zudem bewiesen die Seawolves erst vor kurzem beim 88:68 Erfolg gegen den Tabellenführer Chemnitz Niners, dass sie in der Lage sind, auch gegen die Top-Teams der Liga zu bestehen.

Seawolves-Manager Jens Hakanowitz warnt dennoch vor zu hohen Erwartungen. „Höchste Priorität hat weiterhin der Klassenerhalt. Die Liga ist unglaublich eng und ausgeglichen. In zwei Wochen kann die Tabelle schon wieder komplett anders aussehen“, relativiert Hakanowitz den Höhenflug der Seawolves und hält sich zu einer möglichen Playoff-Teilnahme seines Clubs vorerst bedeckt.

Dass sich die Mannschaft im Vergleich zum Saisonbeginn weiterentwickelt hat, kann aber auch der Teammanager nicht abstreiten. „Die Mannschaft findet immer besser zusammen und funktioniert als Einheit. Den Schwung der letzten Wochen müssen wir aber auch in die kommenden Partien mitnehmen“, fordert er.

Schon kommenden Sonnabend (19.30 Uhr) können die Seawolves ihre Siegesserie weiter ausbauen. Dann ist Mitaufsteiger Schalke 04 in der Rostocker Stadthalle zu Gast.

Seawolves: Talbert 0 Punkte/2 Rebounds, Hicks 19/1, Bogdanov 0/3, Clay 9/6, Harris 12/3, Cardenas Ruda 9/2, Anzuluni 16/3, Jost 13/2, Frazier 6/1.

Oliver Behn

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