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Fussball regional SV Prohner Wiek schaltet neues Flutlicht an
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19:20 29.10.2018
SV Prohner Wiek weiht neue Flutlichtanlage ein. Quelle: Horst Schreiber
Prohn

Der SV Prohner Wiek dribbelt nun nicht mehr im Dunkeln. Pünktlich zur düsteren Jahreszeit wurde am vergangenen Donnerstag die neue Flutlichtanlage auf dem Gelände des Sportvereins eingeweiht. Bislang tummelten sich die neun Mannschaften des SVP beim Abendtraining auf einem winzigen, stark abgetretenen Stück Rasen vor dem Vereinsheim, das mit alten Betonmasten beleuchtet wird. Nun verteilen sich die Teams auf ein neu angelegten Rasenplatz, den die vier modernen, knapp 29 000 Euro teuren, Flutlichter bestrahlen. Vereinspräsident Mario Butz, Prohns Bürgermeister Peter Messing und Michael Urban von der verantwortlichen Firma Elektro Bogs nutzten die Chance nach der Einweihung für ein kurzes Neunmeterschießen unter hellem Licht gegen den Torhüter der B-Junioren, die bereits auf dem neuen Platz trainierten.

„Ursprünglich wollten wir unseren kleineren Spielplatz beleuchten. Aber dann hätten wir ihn im Winter durch das Training kaputt getreten. Deshalb haben wir schon vor einem Jahr extra einen weiteren Platz hergerichtet“, berichtet Butz. Am 17. September war dann endlich der erste Spatenstich für die neue Anlage. Am selben Tag wurden bereits die Masten geliefert.

Die Kosten von insgesamt 28 690 Euro konnte der Verein nicht allein tragen, bekam aber einen Tipp während einer Sitzung mit dem Landesfußballverband (LFV) über einen Fördertopf des Landespsportbundes (LSB) MV. „Ich August 2017 stellten wir den Antrag auf Förderung beim LSB. Im April 2018 bekamen wir die Zusage“, erinnert sich Butz. Rund 14 500 Euro flossen von Güstrow nach Prohn. Dann sprang die Gemeinde ein. Bürgermeister Messing sicherte 10 000 Euro zu, stellte aber die Bedingung, dass eine Firma aus der Region den Auftrag zur Lichtinstallation erhält. Die restlichen knapp 4000 Euro kratzte der Verein mithilfe von Sponsoren zusammen. „Die Gemeinde ist unser größter Sponsor. Ohne die würde es schlecht aussehen im Verein“, bedankte sich Butz. Messing erwidert: „Seit der Sportverein aktiv ist, gibt es weniger Vandalismus auf der Straße.“

Landesklasse-Team verliert weiter

Die Männer müssen bei ihren Heimspielen allerdings auf ausreichend Tageslicht hoffen, denn der Hauptplatz hat keine Flutlichtanlage. Deshalb stößt der SV Prohner Wiek ab Mittwoch stets ab 13 Uhr an. Zu Gast ist der SV Sturmvogel Lubmin. Die Partie ist immens wichtig für die Truppe von Trainer Tino Dell. Prohn (8 Punkte) rangiert nur einen mageren Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz. Lubmin hat zwei Punkte weniger, ist Vorletzter. Die Wiek-Kicker könnten sich mit einem Sieg also etwas Luft im Kampf um den Klassennverbleib verschaffen. Und die Serie von vier Niederlagen in Folge stoppen.

Zuletzt gab es ein 1:2 bei der HSG Uni Greifswald. Kabiro Babou brachte die Gäste zunächst in Führung (36.). Nach dem Seitenwechsel glich Maik Schönfeld aus (63.), ehe Jonas Wiemer ein Eigentor unterlief (67.).

Auch der Tribseeser SV musste eine Niederlage einstecken. Beim Ligaprimus Trinwillershagen setzte es eine 0:3-Schlappe. Tom Borowski machte per Hattrick bereits in Halbzeit eins alles klar (8., 15., 45.).

Die SG Empor Richtenberg bleibt den SV Rot-Weiss auf den Fersen. Der Tabellenzweite gewann beim Tabellensiebten TSV 1860 Stralsund II mit 3:1. Nach einer sowohl wettertechnisch als auch spielerisch stürmischen Anfangsphase mit Chancen auf beiden Seiten, staubte Sebastian Sauer zum 1:0 ab (26.). Sechs Minuten später bediente Christoph Knapp Christian Schwittay, der zum Halbzeitstand erhöhte. Doch 1860 spielte weiter mit, hatte ebenso wie Richtenberg weitere Gelegenheit auf ein Tor. Doch dann brachte Knapp per Distanzschuss die Vorentscheidung (69.). Philip Langer tat es im knapp zehn Minuten später gleich und erzielte den Stralsunder Ehrentreffer (80.).

Während 1860 am Mittwoch frei hat, weil die Partie gegen FC Insel Usedom vorgezogen wurde (1:1), muss Richtenberg nach Ribnitz-Damgarten und Tribsees empfängt HSG Uni Greifswald (Anstoß jeweils 14 Uhr).

Horst Schreiber

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