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Keine Atempause für Meister Schwerin: Pokalgegner Wiesbaden kommt

Schwerin Keine Atempause für Meister Schwerin: Pokalgegner Wiesbaden kommt

Dem deutschen Volleyballmeister Schweriner SC ist keine Atempause vergönnt. Bereits am Freitagabend soll im ersten Playoff-Halbfinalspiel gegen den VC Wiesbaden der nächste Schritt zur Titelverteidigung gemacht werden.

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Schwerin gönnnt sich keine Pause. Foto: Friso Gentsch

Schwerin. Das ursprünglich für diesen Samstag vorgesehene Heimspiel hat der Verein wegen einer Großveranstaltung in der benachbarten Sport- und Kongresshalle einen Tag vorverlegt. „Natürlich haben wir jetzt nur 48 Stunden Zeit zum Regenerieren. Aber das ist für uns kein Problem“, sagte Trainer Teun Buijs zuversichtlich.

Im VC Wiesbaden empfangen die Mecklenburgerinnen in der heimischen Arena einen alten Bekannten. Bereits dreimal trafen beide Teams in der laufenden Saison aufeinander. Einmal gewann Wiesbaden, zweimal der Meister, zuletzt eindrucksvoll beim Pokalerfolg über die Hessinnen Anfang März in Halle/Westfalen. „Wir haben jetzt wieder so viel Selbstvertrauen, dass wir uns vor keinem Gegner fürchten müssen“, sagte Buijs. „Wir sind wieder da“, bestätigte Libera Lisa Thomsen nach dem beeindruckenden 3:0 vom Mittwochabend gegen den SC Potsdam.

Nach zuletzt nur durchwachsenen Leistungen hatte der Titelverteidiger zuvor im Entscheidungsspiel um den Einzug ins Halbfinale eindrucksvoll demonstriert, warum er in dieser Saison in Deutschland das Maß aller Dinge ist. Mit schnellen, variablen und aggressiven Angriffen erteilte der SSC dem SC Potsdam eine Lehrstunde in Sachen modernem Frauen-Volleyball und fegte den Gegner regelrecht vom Parkett.

Dass es gegen Wiesbaden schwerer werden wird, ist allen Beteiligten klar. Neben den eigenen Stärken vertrauen Mannschaft und Trainer darüber hinaus auf ihren Heimvorteil. „Unsere Fans wissen, wann die Lage richtig ernst wird. Das ist einfach unglaublich, wie die uns immer wieder nach vorn peitschen“, sagte Mannschaftsführerin Denise Hanke. „Der Heimvorteil am Freitag ist für uns riesengroß. Einerseits haben wir zu unserem Spielrhythmus zurückgefunden, andererseits zieht die Mannschaft unheimlich viel Energie aus dem fantastischen Publikum“, ergänzte Buijs.

Auch das Halbfinale wird im Modus „Best of Three“ ausgetragen. Dem Hinspiel in Schwerin folgt eine Woche später das Rückspiel in Wiesbaden. Ein mögliches Entscheidungsspiel ist für den 24. April terminiert. Im zweiten Halbfinale treffen die Roten Raben Vilsbiburg und der Dresdner SC aufeinander.

dpa

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