Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Schalke weiter im Aufwind: 3:1 über Braunschweig

Gelsenkirchen Schalke weiter im Aufwind: 3:1 über Braunschweig

Nach dem Spiel war vor dem Derby. Kaum war beim 3:1 (1:0) über Eintracht Braunschweig der Schlusspfiff ertönt, rückte beim FC Schalke das nun anstehenden Revierduell in den Mittelpunkt des Interesses.

Voriger Artikel
Chelsea „zerstört“ mit 6:0 Wengers Arsenal-Jubiläum
Nächster Artikel
Olic rettet Wolfsburger 1:1 gegen FC Augsburg

Julian Draxler (l) und Joel Matip (r) bejubeln das 1:0 von Leon Goretzka. Foto: Roland Weihrauch

Gelsenkirchen. Nach dem Spiel war vor dem Derby. Kaum war beim 3:1 (1:0) über Eintracht Braunschweig der Schlusspfiff ertönt, rückte beim FC Schalke das nun anstehenden Revierduell in den Mittelpunkt des Interesses.

Die Voraussetzungen für ein brisantes Kräftemessen mit dem Erzrivalen aus Dortmund könnten kaum besser sein. Schließlich liegen die Schalker weiterhin nur einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten BVB zurück. „Es ist das größte Derby in Deutschland. Und wir fahren mit einem guten Gefühl dahin“, kommentierte Trainer Jens Keller selbstbewusst.

Dank der Treffer von Leon Goretzka (17.), Klaas-Jan Huntelaar (65.) und Adam Szalai (90.+3) wahrten die Königsblauen vor 61 973 Zuschauern in der Veltins-Arena ihre gute Ausgangsposition im Kampf um einen direkten Champions-League-Platz. Allerdings waren die Gäste nach dem zwischenzeitlichen 1:2 von Benjamin Kessel (81.) dem Ausgleich nahe, ehe der eingewechselte Szalai sein Team erlöste. Keller geriet ins Schwärmen: „Es ist bewundernswert, wie die Jungs auftreten und die Probleme wegstecken - egal ob zwei, drei oder zehn Spieler fehlen.“

Für den Tabellenletzten aus Braunschweig hat sich die Lage im Abstiegskampf dagegen weiter verschlechtert. Nach zuletzt drei Unentschieden in Serie musste das Team von Torsten Lieberknecht die bereits 16. Saisonniederlage hinnehmen. Damit wuchs der Abstand zum Relegationsplatz auf fünf Punkte. Der Trainer versuchte erst gar nicht, den mäßigen Auftritt schön zu reden. „Es war ein sehr verdienter Sieg der Schalker. Wir hatten keine Ordnung auf dem Platz.“

Auch was die Bewertung der Ausgangslage vor dem Spiel am Dienstag gegen Mainz anbetrifft, sprach Lieberknecht Klartext: „Gegen Mainz haben wir die nächste Chance. Wenn es nicht sogar unsere letzte Chance ist.“

Obwohl sich die Schalker Personalprobleme durch den Ausfall von Nationalspieler Benedikt Höwedes weiter vergrößert hatten, untermauerten die Schalker ihre Champions-League-Ambitionen. Mit einem fulminanten Schuss aus 20 Metern brachte Goretzka sein Team mit 1:0 in Führung. Allerdings machte Braunschweigs Torhüter Daniel Davari beim dritten Saisontor des Schalker Neuzugangs aus Bochum keine gute Figur.

Der frühe Rückstand hinterließ bei den Gästen Wirkung. Ihre Gegenwehr beschränkte sich zumeist auf Defensivarbeit, dem Offensivspiel mangelte es an Durchschlagskraft. Mit dem 0:1 zur Pause waren die Norddeutschen deshalb noch gut bedient.

Mit einem abgefälschten Freistoß aus 20 Metern sorgte Huntelaar für die Vorentscheidung. Der Anschlusstreffer von Kessel machte es jedoch noch einmal spannend. Nur wenige Minuten später war Omar Elabdellaoui gar dem Ausgleich nahe. „Wir hätten das Spiel binnen weniger Minuten drehen können. Verdient wäre es aber nicht gewesen“, befand Lieberknecht.

Spieldaten:

Ballbesitz in %: 66,7 - 33,3

Torschüsse: 32 - 11

gew. Zweikämpfe in %: 54,5 - 45,5

Fouls: 14 - 20

Ecken: 14 - 4

Quelle: optasports.com



dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fußball
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.