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Lokalsport Schwerins Volleyballerinnen nicht aufzuhalten
Sportbuzzer Lokalsport Schwerins Volleyballerinnen nicht aufzuhalten
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12:16 01.05.2018
Die Spielerinnen des SSC Palmberg Schwerin Hannah Tapp (3.v.r, USA) und Denise Hanke (3.v.l) feiern nach dem Sieg. Quelle: Jens Büttner
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Stuttgart/Schwerin

Im Augenblick des Triumphes war Louisa Lippmann nicht mehr zu halten. „Es ist so schön, ich freue mich so unbeschreiblich. Ich liebe dieses Team, ich bin so stolz auf uns. Es war einfach überragend“, sagte Deutschlands Volleyballerin das Jahres im NDR Fernsehen, nachdem sie mit dem SSC Palmberg Schwerin erneut die deutsche Meisterschaft perfekt gemacht hatte. „Geil, es war unglaublich was los. Ich kann gar nicht reden“, meinte Nationalspielerin Denise Hanke.

Die Mecklenburgerinnen gewannen am Samstag vor 2156 Zuschauern in der Stuttgarter SCHARRena bei Allianz MTV nach 98 Spielminuten mit 3:1 (25:22, 25:18, 16:25, 25:18) und krönten damit eine makellose Finalserie. Im Modus „best of five“ hatte der SSC zuvor an gleicher Stelle mit 3:2 und zu Hause danach mit 3:0 gewonnen. Auch im Vorjahr ging das Duell der beiden besten deutschen Volleyball-Teams zugunsten des zweimaligen Europapokalsiegers aus Schwerin aus.

Die Dominanz machte auch Trainer Felix Koslowski stolz. „Das ist Wahnsinn. Den Titel zu verteidigen war schwerer, als ihn im vergangenen Jahr nach langer Pause zu gewinnen. Wir waren auf den Punkt fit, vor allem auch mental“, sagte der 34-Jährige.

Im letzten Spiel der Serie schienen die Gäste vor toller Kulisse nach den gewonnenen ersten beiden Sätzen nicht mehr aufzuhalten zu sein. Dann aber bewiesen die Schwäbinnen Moral und brachten die Titelverteidigerinnen noch ins Wanken. „Im dritten Satz haben wir wahrscheinlich schon ein bisschen unsere Gedanken verloren. Im vierten Satz sind wir dann unglaublich gut zurückgekommen, wir haben uns einfach hoch gepuscht und verdient gewonnen“, sagte Mannschaftsführerin Jennifer Geerties.

Für die Schwerinerinnen endete mit dem zwölften gesamtdeutschen Meistertitel ein Spieljahr in dem nicht alle Wünsche in Erfüllung gingen. Im deutschen Pokal war im Halbfinale gegen den späteren Sieger Dresdner SC mit 2:3 Endstation. Im europäischen CEV Cup kam ebenfalls in der Vorschlussrunde gegen das türkische Top-Team von Eczacibasi VitrA Istanbul das Aus.

Umso ausgelassener war nun der Jubel nach dem grandiosen Meisterschaftsfinale. Die Mannschaft um Geerties und das Betreuerteam feierte nach der nächtlichen Heimkehr den Titel ausgelassen bis in die Morgenstunden in einer Schweriner Diskothek. 

Bereits am (morgigen) Montag soll der Feier-Marathon mit einem Autokorso durch die Schweriner Innenstadt fortgesetzt werden. Danach folgt ein Besuch bei Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Gemeinsam mit den Fans feiert der frischgebackene deutsche Meister danach am Schweriner Pfaffenteich die erfolgreiche Titelverteidigung. 

dpa/mv

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