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Sportbuzzer Manipulation in der Fußball-Regionalliga?
Sportbuzzer Manipulation in der Fußball-Regionalliga?
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15:00 02.12.2018
Halberstadts Sportdirektor Andreas Petersen Quelle: Imago
Babelsberg

Der Vater des zweimaligen Fußball-Nationalspielers Nils Petersen steht im Mittelpunkt von Ermittlungen des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) wegen einer möglichen Spielmanipulation bei der Regionalliga-Partie zwischen dem SV Babelsberg 03 und Germania Halberstadt (3:1).

Nach einem Bericht der „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ richten sich die Vorwürfe gegen Halberstadts Sportdirektor und ehemaligen Trainer Andreas Petersen. Dieser räumte im Gespräch mit der Zeitung den Kontakt zu zwei seiner ehemaligen Spieler, die nun in Babelsberg aktiv sind, ein. „Das ist ein Riesen-Blödsinn und an den Haaren herbeigezogen“, sagte Petersen. Die beiden ehemaligen Halberstadt-Spieler würden jetzt eine Geschichte konstruieren, „weil sie bei mir als damaliger Trainer nicht oder nur wenig gespielt haben“, sagte Petersen. Dass er sie direkt vor dem Spiel kontaktiere, sei im Geschäft üblich. „Man will den Gegner etwas locken, etwas verunsichern. Ein Jux.“.

Am Sonntag sagte Petersen in der MDR-Sendung „Sport im Osten“: „Ich war 31 Jahre im Fußballgeschäft sauber und werde immer sauber bleiben. Ich werde mit einem Anwalt gegen die Schmutzkampagne des SV Babelsberg vorgehen.“

Stephan Oberholz bestätigte als Vorsitzender des NOFV-Sportgerichts, dass er vom Präsidium den Auftrag erhalten habe, Ermittlungen in die Wege zu leiten. Es gebe den Anfangsverdacht einer unerlaubten Spielbeeinflussung. Beim Verband sei bereits im Vorfeld der Partie eine entsprechende Anzeige eingegangen. Deshalb sei der Spielbeobachter vor Ort angewiesen worden, Videoaufzeichnungen zu machen. Die Vereine bekamen zudem gezielte Ansprachen vor Anpfiff.

Babelsbergs Trainer Almedin Civa hatte die Kontaktaufnahme auf der Pressekonferenz nach dem Spiel am Freitag selbst thematisiert und behauptet, zwei Spielern sei Geld geboten worden, damit sie sich auf dem Platz zurückhalten und „die Füße hochnehmen“.

dpa

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