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Sportbuzzer Schönberg peilt Sieg für Fans an
Sportbuzzer Schönberg peilt Sieg für Fans an
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Schönbergs Trainer Thomas Manthey. Quelle: Foto: Jens Upahl
Schönberg

Mit einem Sieg will sich der FC Schönberg am Sonntag ab 13 Uhr im Palmberg-Stadion von seinen Fans verabschieden. Für die Mannschaft von Trainer Thomas Manthey ist die Partie gegen den FC Mecklenburg Schwerin II der letzte Auftritt vor heimischem Publikum in diesem Jahr. „Natürlich möchten wir unseren Zuschauern einen schönen und würdigen Abschluss bereiten“, so Manthey. Und weiter: „Wir werden alles versuchen, sind aber natürlich auch abhängig vom Gegner.“ Die Fans dürften sich auf ein torreiches Spiel freuen. Denn in den bisherigen sieben Heimspielen erzielten die Grün-Weißen 29 Tore – also durchschnittlich mehr als vier pro Spiel. „Ich kann auf jeden Fall versprechen, dass wir alles in die Waagschale werfen werden, um den Zuschauern ein gutes Spiel und mit drei Punkten hoffentlich ein kleines Weihnachtsgeschenk mit auf den Weg geben, weil sie uns bislang wirklich super unterstützt haben“, sagt Manthey.

Der Gegner aus Schwerin hat eine beeindruckende Erfolgsgeschichte hinter sich. Während das Oberliga-Team des FC Mecklenburg Schwerin nach Ende der vergangenen Saison den bitteren Gang in Verbandsliga antreten musste, schaffte die Reserve den Sprung in die Landesliga. Vater des Erfolges ist Nico Volkwein, der vor sieben Jahren mit der Zweiten in der Kreisklasse gestartet war - damals noch als Eintracht Schwerin II. Inzwischen ist Volkwein Teammanager und Co-Trainer bei Mecklenburg II. Für die Schweriner war der Aufstieg wichtig, da in der Vergangenheit immer wieder junge Spieler zu anderen Landesligisten aus der Umgebung abgewandert waren. Jetzt spielen die Schweriner selbst dort und können ihre Talente deshalb besser halten.

Klarer Favorit am Sonntag ist der FC Schönberg, der seit drei Spieltagen Tabellenführer der Landesliga West ist. Für die Schweriner lautet das Saisonziel als Aufsteiger Klassenerhalt. Zu Beginn der Saison hat der FC Mecklenburg II den Schwung der vergangenen Saison noch mitgenommen. Nach Platz drei am zweiten Spieltag kletterten die Landeshauptstädter nach sieben Partien auf Rang zwei. Danach kehrte jedoch der Alltag ein. Für die Gäste ging es bergab bis auf Platz elf. Erst am vergangenen Wochenende konnte der FC Mecklenburg II den Abwärtstrend nach vier Niederlagen in Folge stoppen: mit einem 4:1-Heimerfolg gegen die SG Ludwigslust-Grabow. Zurzeit stehen die Schweriner mit sechs Siegen, zwei Unentschieden und sechs verlorenen Spielen in der Tabelle auf Rang sieben. „Wir werden auf jeden Fall nicht den Fehler machen und den Gegner unterschätzen“, versichert Thomas Manthey, für den Mecklenburg Schwerin II eine „sehr gute“ Mannschaft ist. „Deshalb bereiten wir uns sehr konzentriert und akribisch auf die Partie vor“, fügt er hinzu.

Bis auf die Langzeitverletzten Nick Heymann (Kreuzbandriss) und Kevin Rosinski (Bandscheibe) dürften am Sonntag im letzten Heimspiel des Jahres alle Spieler dabei sein, so Thomas Manthey.

Steffen Oldörp

Die Reserve des Oberligisten FC Anker Wismar hat beim SV Warnemünde mit 1:5 verloren. Bis zur Winterpause müssen die Wismarer noch zwei Spiele absolvieren.

Oberligist FC Anker Wismar wartet weiterhin auf einen Sieg. Auch gegen die favorisierten Gäste von Tennis Borussia Berlin gelang den Schützlingen von Trainer Christiano Dinalo Adigo kein Tor. Sie unterlagen 0:2.

Das Spitzenspiel in der Landesliga West zwischen der SG Dynamo Schwerin und Tabellenführer FC Schönberg endete auf der Paulshöhe 2:2.