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Sportbuzzer Seawolves siegen nach dramatischem Finish
Sportbuzzer Seawolves siegen nach dramatischem Finish
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17:56 21.10.2018
Seawolves-Akteur Tom Alte (hier gegen Paderborn) traf gegen Kirchheim zum Sieg seines Teams in letzter Sekunde Quelle: Gunnar Rosenow
Kirchheim/Rostock

Dramatisches und erlösendes Finish für die Rostock Seawolves: 0,6 Sekunden vor dem Ende der Zweitliga-Partie gegen den VfL Kirchheim Knights brachte Rostocks Tom Alte den Ball im Korb zum 69:68 (29:25)-Sieg unter, nachdem Martin Bogdanov zunächst scheiterte. Spieler und Verantwortliche stürmten aufs Feld, jubelten ausgelassen, konnten ihr Glück kaum fassen. Mit dem Sieg sicherten sich die Rostocker in der 2. Basketball-Bundesliga ProA den dritten Saisonerfolg und rehabilitieren sich für die knappe Niederlage in der Vorwoche gegen Paderborn (82:83). Die Seawolves rangieren nun auf den fünften Platz der Hauptrunden-Tabelle.

Tom Alte freute sich über den siegbringenden Korberfolg. „Es ist natürlich immer ein schönes Gefühl wenn man was entscheidendes macht. Boggy (Martin Bogdanov/d. Red.) dribbelte nach vorn und ich renne einfach nur hinterher und springe dann instinktiv zum Rebound. Der Ball ist mir dann zufällig in die Hände gefallen und ich hab in reingetippt“, beschreibt der 23-Jährige die Situation auf dem vereinseigenen Facebook-Kanal.

Dabei sah es nach dem ersten Viertel nicht nach einem spannenden Finale aus. Nach zehn Minuten führten die Rostocker nach einem sensationellen Start 23:6 und schienen frühzeitig auf der Siegerstraße. Doch danach lief für die Ostseestädter nichts mehr zusammen. Nur sechs Zähler erzielten die Seewölfe im zweiten Viertel, führten zur Halbzeit nur knapp mit 29:25. Doch der Vorsprung hatte nicht mehr lange Bestand. Die Kirchheimer Ritter kamen besser aus der Pause und eroberten sich die Führung (36:33, 25.). In der Folge wechselte diese bis in die Schlussphase hinein mehrfach hin und her. Und die war nichts für schwache Nerven. Fünf Sekunden vor dem Ende trafen die Hausherren zum 68:67, hatten den Sieg fast sicher. Martin Bogdanov dribbelte ein letztes Mal den Ball nach vorne, sein Wurfversuch landete am Brett. Doch Tom Alte stand goldrichtig und sorgte für große Freude bei den Seawolves.

Am kommenden Sonntag (16.00 Uhr) sind die Seawolves dann wieder zu Hause in der Stadthalle gefordert. Zu Gast sind die Chemnitz 99ers. In der Vorbereitung trafen beide Teams schon mal aufeinander. Beim Alles-Paletti-Cup verloren die Seawolves im Finale 69:91.

René Warning

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