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Basketball Basketballer auch im vierten Spiel sieglos
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00:00 18.10.2017
Greifswald

Auch im vierten Spiel in Folge gingen die NoBa-Basketballer leer aus. Das Greifswalder Regionalligateam verlor zu Hause gegen den ISC 99 Berlin-Tiergarten mit 62:88 (28:42). „Wir mussten krankheits- und arbeitsbedingt auf unsere großen Spieler, Bothe und Bartelt, verzichten. So hatten wir gegen die athletischen und groß gewachsenen Berliner Spieler in Korbnähe kaum Chancen“, sagt Coach Rene Lübcke.

Dennoch erwischte NoBa einen guten Start. Nach drei Minuten führte man mit 7:0. Aber genauso schnell konterten die Berliner und drehten das Spiel. So stand es in der 6. Minute bereits 16:7 für die Gäste. Die Berliner nutzten clever ihre Größenvorteile und kamen nah am Korb und von der Freiwurflinie zu leichten Punkten. NoBa dagegen spielte in dieser Phase sehr unkonzentriert. Durch den Druck, den die Berliner jetzt in der Defensive aufbauten, vertändelte man den Ball leichtfertig. Es wurden kaum Wurfchancen herausgearbeitet. In der Verteidigung hatte Greifswald deutliche Reboundnachteile.

Trotzdem blieb der SV NoBa beim Stand von 15:20 noch in Schlagdistanz.

Die Greifswalder blieben auch bis zur Mitte des zweiten Viertels dran (24:28). Trotzdem zeigte das kraftaufwendige Spiel, bedingt durch die harte Berliner Defensive, bei den Boddenstädtern Wirkung.

Die Turnovers häuften sich, während Berlin immer ballsicherer wurde. Auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte gelang es Greifswald nicht, zu verkürzen. Tiergarten zog auf 48:28 (23.) davon. Ein kurzer Hoffnungsschimmer für Greifswald waren die 13 Punkte in Folge von Greifswalds Pointguard Cornelius Fischer zum 39:52. Fischer trug NoBa in diesem dritten Viertel fast komplett allein. Berlin ließ

dann kein weiteres Aufbäumen der Greifswalder mehr zu. Clever und routiniert spielte der ISC das Spiel zu Ende.

Greifswalds Kapitän, Ben Witt, war nach dem Spiel nicht enttäuscht: „Wir waren nicht ganz chancenlos. Leider fehlten uns wichtige Spieler gerade in der Defensive unter dem Korb. Der Sieg für Berlin geht aber absolut in Ordnung. Sie spielten einfach den technisch besseren und vor allem athletischeren Basketball. In der Wurfeffektivität waren uns die Hauptstädter komplett überlegen.“

SV NoBa: Fischer 22 Punkte, Zahradka 12, Steude 7, Pfeiffer 6, E. Holzer 6, Lobsien 4, Witt 3, Heyne 2. D. Holzer.

Thomas Frömming

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