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Basketball Basketballer verlieren erstes Play-off-Spiel
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00:05 03.05.2017
Greifswald

Die Basketballer des SV NoBa Greifswald haben das erste Play-off-Finalspiel gegen BIG Rostock mit 51:65 verloren.„In der Verteidigung haben meine Spieler das umgesetzt, was ich von ihnen erwartet habe. Die Angriffsleistung war allerdings grottenschlecht“, kritisiert Noba-Coach Michael Buse. „Wir wussten, dass Rostock intensiv verteidigt, konnten uns aber in fast keiner Phase des Spiels auf die harte Gangart des Gegners einstellen. Mit einer insgesamt so schlechten Trefferquote kann man so ein physisch umkämpftes Spiel eben nicht gewinnen.“

Cornelius Fischer (r.) war gegen BIG Rostock mit sieben Punkten erfolgreich. Quelle: Foto: Ronald Krumbholz

SV NoBa GreifswaldBIG Rostock 51:65 (15:16, 12:14, 11:15, 13:20). Die Rostocker fanden deutlich besser ins Spiel. Nach dem 0:4 (2.), aus Sicht des Gastgebers, setzte sich die BIG auch aufgrund der schlechten Greifswalder Freiwurfquote (6 Wurfversuche, 0 Treffer) auf 9:2 (5.) ab. Greifswald fing sich, angetrieben von den knapp 100 Zuschauern, und ging mit 17:16 zu Beginn des zweiten Viertels in Führung, die sogar auf 25:20 ausgebaut wurde. In dieser Phase war es vor allem Junioren-Centerspieler Joshua Bothe, der sehr effektiv unter dem Rostocker Korb für Gefahr sorgte und hochprozentig traf.

Greifswald nutzte diesen Lauf aber nicht. Rostock zeigte sich unbeeindruckt vom Rückstand und konterte seinerseits mit vier erfolgreichen Mittel- und Weitdistanzwürfen in Serie (25:29, 19. Minute).

Der Halbzeitstand von 27:30 ließ für beide Teams alles offen.

Als zu Beginn des dritten Viertels Greifswalds Center Eduard Holzer die ersten Punkte für den SV NoBa erzielte und gleich im nächsten Angriff Greifswalds Topscorer Cornelius Fischer seinen ersten (und einzigen) Dreipunkteversuch versenkte und damit sein Team wieder in Führung brachte (32:30), war zu vermuten, dass der Knoten geplatzt wäre und die Hausherren nun endlich den Gegner in den Griff bekommen würden.

Aber weit gefehlt – Rostock spielte clever und traf vor allem deutlich besser aus der Distanz (vier erfolgreiche Dreier im dritten Viertel). So führte die BIG vor dem letzten Viertel schon relativ deutlich mit 45:38.

Den entscheidenden Knockout versetzte der Gast aus Rostock den Greifswaldern zu Beginn des viertenViertels mit einem 12:0-Lauf. Das daraus resultierende 57:40 zur Mitte des letzten Viertels war vorentscheidend und durch NoBa nicht mehr aufzuholen. Zwar kämpften die Greifswalder bis zum Schlusspfiff, doch zu wenig Würfe landeten aus der Distanz im gegnerischen Korb. So mussten die Spieler um Kapitän Christian Bartelt eine schmerzhafte und vor allem nicht eingeplante 51:65-Niederlage hinnehmen.

Christian Bartelt nach dem Spiel: „Glückwunsch an die Rostocker. Sie hatten das bessere Team und haben verdient gewonnen. Wir haben schlecht gespielt. Mit so einer Chancenverwertung kann man ein Finalspiel um die Landesmeisterschaft einfach nicht gewinnen. Nun wird es sehr schwer. Wir müssen am kommenden Sonntag in Rostock wirklich alles geben, um uns noch die Chance auf ein drittes Spiel offenzuhalten.“

SV NoBa: Bothe 16 Punkte, Fischer 7, D. Holzer 7, E. Holzer 6, Bartelt 4, Liebsch 4, Düe 4, Miedtank 2, Schröder 1, Witt, Brehmer, Kühle.

SG GreifswaldEBC Rostock II 65:49 (17:14, 18:10, 16:8, 14:17). Die Basketballerinnen der SG Greifswald wahren ihre Chancen auf den Titelgewinn in der Oberliga. Durch einen 65:49-Heimsieg bleiben sie in der Tabelle punktgleich mit dem Spitzenreiter BIG Rostock auf Platz zwei. Die deutlich erfahreneren Greifswalderinnen taten sich zu Beginn des Spiels schwer gegen das Nachwuchsteam des EBC Rostock. Bis zum Ende des ersten Viertels spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Mit einem knappen Drei-Punkte-Vorsprung gingen die Gastgeberinnen in das zweite Viertel, in dem sie einen 10:0-Lauf hinlegten. Die endgültige Entscheidung fiel zwischen der 26. und 30. Minute. Durch vier Steals (Ballgewinne) in Folge und einem daraus resultierenden 12:0-Lauf (alle zwölf Punkte durch Lena Kramer) baute die SG den Vorsprung auf 51:32 aus. Im letzten Viertel kam der EBC durch die nachlassende Greifswalder Defense wieder ran (36. Minute 43:56), konnte aber den hohen Rückstand nicht mehr egalisieren.

SG Greifswald: Kramer 21, Strack 13, Schmidt 9, Flemming 8, Wilke 4, Lang 4, Wyssozki 4, Tanejew 2, Hranskova, Bekeschus, Sander.

Thomas Frömming

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