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Basketball Greifswalder Basketballerinnen sind Vize-Meister
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01:18 09.05.2017
Die Greifswalderin Daniela Flemming (M.) muss sich gleich gegen drei Spielerinnen von BIG Rostock durchsetzen. Quelle: Foto: Ronald Krumbholz

Die Basketballerinnen der SG Greifswald haben durch eine Niederlage im alles entscheidenden Spiel gegen BIG Rostock den Meistertitel in der Oberliga/MV knapp verpasst. Die Damen verloren die Begegnung mit 50:56 (9:11, 16:12, 10:24, 15:9).

Coach Axel Kühle ist dennoch zufrieden: „Ich muss meinen Damen großen Respekt zollen. Nach dem deutlichen Rückstand im dritten Viertel haben wir uns mit einer Riesen-Energieleistung zurückgekämpft.

Leider hat es nicht mehr gereicht, das Spiel noch zu kippen.“

Es war ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Die Damen der SG Greifswald lagen nach den ersten zwei Angriffen durch Körbe von Witt und Strack mit 4:0 in Front. Rostock ließ sich aber nicht beeindrucken, glich noch in der 3. Minute zum 4:4 aus. Beide Teams kämpften um jeden Ball. Weder der Gastgeber noch Rostock konnten sich entscheidend absetzen. Einen kurzen Zwischenspurt der Greifswalder zum 19:14 Mitte des zweiten Viertels beantworteten die Rostockerinnen mit einem 7:0-Lauf und dem 21:19-Führungswechsel. Aber auch die Greifswalderinnen waren zu diesem Zeitpunkt clever genug, um wieder ins Spiel zurückzufinden. Zwei erfolgreiche Distanzwürfe von Daniela Flemming brachte den Gastgeberinnen die knappe Halbzeitführung von 25:23.

Auch zu Beginn des dritten Viertels war das Spiel ausgeglichen. Dann aber geriet Greifswald durch viele fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen ins Hintertreffen. Zwischen der 21. und 27. Minute wurden ausschließlich 9:0-Fouls gegen die Boddenstädterinnen gepfiffen. „Mir wurden innerhalb von 60 Sekunden drei Fouls angehängt, eines davon sogar als unsportliches. Keines der gepfiffenen Fouls war wirklich eins“, ärgert sich die Greifswalderin Daniela Flemming.

Rostock ging dadurch mit 47:35 in Führung. Trotz des schon beträchtlichen Vorsprungs wurde es nochmals spannend. Greifswald kämpfte sich mit dem Mut der Verzweiflung zurück in die Partie. Kramer, Witt und Niehle warfen zwölf Punkte in Folge, sodass Greifswald in der 37. Minute bis auf 47:49 dran war. Die Führung gelang der SGG aber nicht mehr. Zu viel Kraft hatten die Mädels durch die Aufholjagd eingebüßt. Ihre Distanzwürfe wollten in den letzten drei Minuten nicht mehr in den Korb . Die Rostockerinnen dagegen nutzten clever ihre Größenvorteile aus und warfen den Sieg heraus.

Greifswald: Flemming 11 Punkte, Witt 10, Kramer 10, Strack 9, Niehle 4, Lang 2, Wilke 2, Brunnenkref 2, Tanejew, Schmidt, Frömming.

Thomas Frömming

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