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Basketball Seawolve Teucher: Aufstiegsrunde ist Belohnung
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00:00 09.03.2018
Rostock

Wenn Dennis Teucher von den Seawolves heute Abend (19.30 Uhr) das Parkett in der Rostocker Stadthalle betritt, steht für den Basketballer eine aufregende Premiere an. Gegen die EN Baskets aus Schwelm (Nordrhein-Westfalen) steht der 21-Jährige das erste Mal in einem Play-off-Spiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf der Platte.

Der Blondschopf kann den Start der Meisterrunde kaum erwarten: „Ich freue mich riesig und denke, dass wir gewappnet sind. Die Play-offs sind etwas ganz Besonderes“, schwärmt Teucher, der im vergangenen Sommer vom RSV Stahnsdorf zu den Ostseestädtern gewechselt war.

Während der zwei Spielzeiten, die er bei den Brandenburgern verbrachte, hatte es nicht zu einer Platzierung unter den besten acht Teams der Liga gereicht. „Wir haben beide Jahre um den Klassenerhalt gekämpft. Zuletzt sind wir nur dank einer Wildcard dringeblieben“, erinnert sich Teucher.

Der Druck, der auf ihm und seiner Mannschaft lastete, war groß. „Wir standen in jedem Spiel mit dem Rücken zur Wand – eine lehrreiche und intensive Zeit“.

Den Druck bei den Seawolves in der Meisterrunde empfindet der über zwei Meter große Hüne aber als nicht weniger groß. „Hier sind die Erwartungen etwas größer als anderswo. Wir wollen weiter Vollgas geben“, fordert der gebürtige Berliner.

Den Wechsel zu den Seawolves bezeichnet der Basketballer als „die beste Entscheidung, die ich treffen konnte“. Eine, die sich für ihn auszahlte: In allen 22 Hauptrundenspielen kam der Angreifer zum Einsatz. Er kam im Schnitt auf 5,5 Punkte. Mit durchschnittlich 16 Minuten Spielzeit zählt er zu den Stammkräften im Team von Ralf Rehberger. „Ich bin richtig gut angekommen und fühle mich sehr wohl in Rostock“, versichert Teucher, der trotz seiner starken Entwicklung bescheiden bleibt: „Es ist schön, dass es vorangeht. Deswegen bin ich zu den Seawolves gewechselt. Die Play-offs sind für mich eine tolle Belohnung. Jetzt kommen nur noch Highlights.“

Mit Blick auf die erste Aufgabe in der Meisterrunde gegen Schwelm hat Teucher klare Vorstellungen: „Es wird ein harter Fight. Sie haben viele erfahrene und gute Spieler. Wir sind trotzdem Favorit.

Nur der Sieg zählt“, verdeutlicht das Wurf-Ass.

Trainer Rehberger schätzt die Gäste ähnlich ein. „Sie haben mehrere Spieler, die 30 Jahre oder älter sind und internationale Erfahrung mitbringen. Das wird keine leichte Aufgabe.“

Schwelms Stärke liegt vor allem bei Würfen von außen. Die Baskets erzielten in der Südstaffel die meisten Körbe jenseits der Drei-Punkte-Linie, haben mehr als 35 Prozent ihrer Versuche verwandelt.

Einen weiteren Vorteil könnte trotz des hohen Durchschnittsalters die Unbekümmertheit der Schwelmer sein. „Sie haben als Aufsteiger sofort den Sprung in die Play-offs geschafft, können befreit aufspielen", meint Rehberger.

Auch für ihn sind die Play-offs etwas Besonderes. „Es fühlt sich wie eine neue Saison an, die aber auch ganz schnell vorbei sein kann. Das ist ein anderer Druck als in der Hauptrunde“, erklärt der Trainer, der seinem Team eine klare Marschroute vorgibt. „Wir waren in der Hauptrunde die beste Defensivmannschaft in beiden Staffeln. Das ist die Basis für ein erfolgreiches Spiel. Außerdem müssen alle Spieler erfolgshungrig und sofort fokussiert sein. Aber meine Jungs brennen auf den Start vor unserem Publikum“, weiß Rehberger, der um den Einsatz von Frieder Diestelhorst bangt. Der Winterneuzugang war im Training umgeknickt. Alle anderen sind fit.

Tickets gibt es unter tickets.seawolves.de und an der Abendkasse der Stadthalle (ab 18.00 Uhr)

René Warning

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