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Basketball Seawolves-Trainer Rehberger: Wir werden noch besser
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00:02 30.11.2017
Rostock

Am vergangenen Freitag endete mit dem 88:68-Erfolg gegen die Itzehoer Eagles die Hinrunde für die Rostock Seawolves in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Nach holprigem Start fanden die Ostseestädter immer besser in die Saison. Mit sechs Siegen aus elf Partien rangieren die Seewölfe auf dem sechsten Platz und sind auf Play-off-Kurs. Im Interview mit der OSTSEE-ZEITUNG spricht Cheftrainer Ralf Rehberger über die Schwierigkeiten zum Saisonstart, die Ziele seines Teams und wie er das Privatleben mit seinem Trainerdasein in Einklang bringt.

Herr Rehberger, wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Abschneiden Ihres Teams?

Ralf Rehberger: Der Start in die Saison mit drei Niederlagen aus sechs Spielen war sicherlich nicht das, was wir uns erhofft hatten. Es fehlte uns an der nötigen Konstanz. Mal war die erste Halbzeit richtig gut, dann die zweite. Aber wir haben es nur selten geschafft, unser Potenzial über das ganze Spiel aufs Parkett zu bringen. Mittlerweile sind wir gefestigter und spielen wieder mehr als Team zusammen – so wie wir es in der Vorbereitung gezeigt hatten.

Acht Siege aus acht Vorbereitungsspielen standen im Sommer zu Buche. Es folgte der Auftaktsieg gegen Bochum. Besser hätte es doch eigentlich nicht laufen können – oder?

Vielleicht lief es zu gut. Ausschlaggebend für die guten Ergebnisse im Sommer war eine Mannschaft, die genau als solche aufgetreten ist. Doch schon beim Sieg in Bochum wollten einige Spieler mit dem Kopf durch die Wand, suchten zu oft individuelle Lösungen, als den Ball laufen zu lassen. Statt eines „Aha“-Effekts war es eher ein „Oha“-Effekt. Eine Woche später gab es eine schmerzliche Niederlage gegen Essen. Damit mussten wir umgehen lernen.

Wie haben Sie im Trainerteam darauf reagiert?

Wir haben permanent darauf hingewiesen, dass uns Teamgeist stark macht. Das hat man insbesondere in den Heimsiegen gegen Oldenburg, Tabellenführer Schalke und Itzehoe gesehen. Da haben wir defensiv kompromisslos gespielt und waren damit auch im Kopf freier für die wichtigen Würfe.

Morgen treffen Sie um 19.00 Uhr auswärts auf Wolfenbüttel. Das Hinspiel ging verloren. Was erwartet Ihr Team zum Rückrundenstart bei Ihrem Ex-Verein?

Eines möchte ich vorwegschicken: Die Liga ist die stärkste ProB überhaupt. Es kann ausnahmslos jedes Team das andere schlagen. Wolfenbüttel kam als Neunter zu uns und hat ein sehr gutes Spiel gezeigt. Wir wiederum waren nicht so fokussiert wie eine Woche zuvor gegen Schalke. Das hat sich gerächt. Für morgen erwarte ich ein heimstarkes Wolfenbüttel. Sie sind seit vier Partien ungeschlagen.

Das wird ein hartes Brett.

Beenden Sie bitte folgenden Satz: Die Seawolves kommen in die Play-offs, weil ...

wir über die Qualität verfügen, weiterhin hart an uns arbeiten und noch konstanter werden.

Eine persönliche Frage zum Schluss: Sie kommen aus Vechta, Ihre Familie lebt dort. Wie lässt sich das mit Ihrem Job vereinbaren?

Mit einer tollen Frau, die mir beruflich den Rücken freihält. Sie kümmert sich mit viel Einsatz um unsere beiden Kinder. Vor dem Spiel gegen Itzehoe am vergangenen Freitag war ich fünf Wochen nicht zu Hause. Am Wochenende war ich dann zwei Tage da. Diese wenigen Momente genießen wir sehr.

Interview: Renã© Warning

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