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Basketball Seawolves-Basketballer verlieren zu Hause.
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19:58 18.11.2018
Tom Alte, Michael Jost, Terrell Harris und Martin Bogdanov (v.l.) hatten auf dem Feld viel zu diskutieren. Quelle: Gunnar Rosenow
Rostock

 Nicht einmal die Hälfte der Zweitliga-Partie zwischen den Rostock Seawolves und Phoenix Hagen waren gespielt, als man beim Blick in die Gesichter der Spieler und den 2750 Fans vor allem Ratlosigkeit und Resignation erkannte. Denn bereits nach 19 Minuten lagen die Seawolves mit 15 Punkten zurück und kaum etwas ließ die Beteiligten in der Stadthalle darauf hoffen, dass es doch noch was mit dem zweiten Heimsieg für die Basketballer wird.

Teammanager Jens Hakanowitz schaute nachdenklich auf das Feld, die Fans spendeten bemitleidenden Applaus bei gelungenen Aktionen. Zwar verloren die Ostseestädter nach einer starken Energieleistung im letzten Viertel nur knapp mit 97:98 (35:50). Doch sie verloren das vierte Heimspiel in Serie, kassierten bereits die fünfte Pleite im sechsten Match zu Hause.

Jens Hakanowitz zeigte sich tief enttäuscht über den schwachen Auftritt des Aufsteigers vor der Pause. „Wir haben letztlich zu viel zugelassen gegen starke Gegner. Es ist frustrierend, dass wir zu Hause scheinbar nicht mehr gewinnen können“, meinte der 38-Jährige.

Von einer Krise wollte der Ex-Profi aber noch nicht sprechen. „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir Aufsteiger sind und dass uns alle Gegner hier in der Stadthalle maximal herausgefordert haben“, erklärte der Manager.

Schon zu Beginn der Partie spannten die Seawolves ihre Fans mächtig auf die Folter. Es dauerte drei Minuten, neun Sekunden und sieben Wurfversuche, bis der Ball endlich mal im Korb des Gegners landete. Die Gäste nutzten die anfängliche Wurfschwäche der Lokalmatadore, führten 13:4 nach fünf Minuten.

Seawolves-Coach Milan Skobalj nahm eine Auszeit, wollte die Angriffszüge neu justieren. Das fruchtete allerdings kaum. Zwar konnten die Seewölfe zwischenzeitlich sechs Zähler gut machen (12:17). Doch bis zur ersten Viertelpause zogen die Hagener auf 29:16 davon.

In der Viertelpause schient Milan Skobalj dann die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn die Hausherren agierten zielstrebiger in der Offensive und deckten aggressiver. Mit einem 7:0-Lauf verkürzten sie zunächst auf 23:29. Doch wer dachte, dass die Seawolves endlich den Spielfaden gefunden hätten, täuschte sich. Denn in der Folge verpassten sie den direkten Anschluss und ließen die Gäste erneut davonziehen. Nach 17 Minuten lagen die Rostocker erneut zweistellig zurück (29:42) und konnten den Rückstand bis zur Pause nicht mehr verkürzen – im Gegenteil: der Rückstand wuchs um weitere zwei Punkte.

„50 Punkte gegen uns zur Halbzeit sind schlichtweg zu viel. Das war enttäuschend und nicht das, was wir uns vorgestellt hatten“, kritisierte Hakanowitz. Zwar konnten sich die Seawolves nach dem Seitenwechsel steigern, doch es fehlte zunächst noch der Glaube, das Spiel gegen souverän agierende Gäste noch zu drehen.

Dass es im letzten Abschnitt aufgrund eines Drei-Punkte-Festivals und einem auftrumpfenden Yannick Anzuluni – der Kanadier erzielte insgesamt 29 Punkte – nochmal spannend wurde, war am Ende nur ein schwacher Trost. Zu spät wachten die Hausherren auf und mussten sich aufgrund der schweren Hypothek aus der ersten Hälfte geschlagen geben. Zumindest die Fans wurden durch die Aufholjagd besänftigt.

Top-Scorer Anzuluni haderte mit dem Spielverlauf. „Es gibt dafür keine plausible Erklärung. Die erste Halbzeit war peinlich. Wir haben den Ball schlecht bewegt und zu langsam gespielt. Wir haben dann eine Reaktion gezeigt, aber letztlich aufgrund der ersten Halbzeit verloren“, monierte der 30-Jährige.

Für die Rostock Seawolves heißt es jetzt erneut die Ärmel hochzukrempeln. Denn das nächste Spiel findet auswärts bei den Artland Dragons Quakenbrück statt. In der Fremde läuft es für die Rostocker deutlich besser. Bisher gewannen sie alle vier Partien und wollen auch beim punktgleichen Tabellen-7. erfolgreich sein.

René Warning

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