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Beim Hamburger SV soll vieles besser werden

Hamburg Beim Hamburger SV soll vieles besser werden

Vom „neuen HSV“ war im ersten Pflichtspiel der Saison noch nicht viel zu sehen. Anstatt die Erinnerungen an die katastrophale Vorsaison mit einem Pokalsieg zu vertreiben, ...

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HSV-Sportvorstand Dietmar Beiersdorfer.

Quelle: Oliver Hardt/Getty Images

Hamburg. Vom „neuen HSV“ war im ersten Pflichtspiel der Saison noch nicht viel zu sehen. Anstatt die Erinnerungen an die katastrophale Vorsaison mit einem Pokalsieg zu vertreiben, kam der Bundesligist beim Drittligisten Energie Cottbus mit einem blauen Auge davon. Beim 4:1 nach Elfmeterschießen war beim Hamburger SV über weite Strecken die tiefe Verunsicherung der abgelaufenen Spielzeit immer noch zu spüren.

„Nach der letzten Saison fehlen uns natürlich noch ein bisschen die Ruhe und Souveränität, solche Spiele klarer für uns zu entscheiden“, sagte Trainer Mirko Slomka nach dem glücklichen Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals: „Insgesamt tut der Sieg allen gut — egal wie er zustande gekommen ist. Vielleicht bringt er uns ein bisschen die Gelassenheit, die wir in der Bundesliga brauchen.“

Morgen tritt der HSV beim Aufsteiger 1. FC Köln an — nur mit einer deutlichen Leistungssteigerung dürften die Hamburger dort einen Fehlstart in die Liga vermeiden. „Dort wird uns ein sehr kämpferischer Gegner erwarten“, sagte HSV-Kapitän Rafael van der Vaart. Das erste Hamburger Pflichtspiel der Saison sah so aus wie einige Auftritte in der enttäuschenden Vorsaison, als der Abstieg erst in der Relegation vermieden wurde. Mit den Neuzugängen um Pierre-Michel Lasogga, den Schweizer WM-Fahrer Valon Behrami oder den ehemaligen Mainzer Nicolai Müller will der HSV die Qualität in der Mannschaft erhöhen. Auch der brasilianische Innenverteidiger Cleber könnte schon gegen Köln im Kader stehen. „Er hat 30 Spiele in der Liga für Corinthians Sao Paulo gemacht“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer gestern. Der 23-Jährige hat einen Vierjahresvertrag unterschrieben. Der HSV muss drei Millionen Euro Ablöse zahlen und kommt damit auf 26 Millionen Euro Ausgaben für Neueinkäufe.

„Cleber ist ein körperlich betonter Spieler, sehr kopfballstark“, sagte Beiersdorfer, der ihn mit dem ehemaligen HSV-Verteidiger Khalid Boulahrouz verglich.

Eine Zielvorgabe wird es bei dem Fast-Absteiger nicht geben. „Es hat jeder kapiert, dass wir im Umbruch sind. Uns geht es um Stabilität und darum, den Respekt wieder zurückzuholen“, betonte Beiersdorfer.

 



OZ

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