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Biathlon Biathletin Dahlmeier glaubt an Aufschwung im Olympia-Winter
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07:25 11.12.2017
Laura Dahlmeier will langsam an alte Erfolge anknüpfen. Quelle: Kerstin Joensson
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Hochfilzen

Schon bald will Laura Dahlmeier wieder ganz die Alte sein. „Ich bin mir sicher, dass es jetzt wieder peu à peu nach vorne geht“, sagte Deutschlands größte olympische Gold-Hoffnung vor der Abreise aus Hochfilzen.

Beim letzten Weltcup des Jahres in Annecy-Le Grand Bornand geht es für Dahlmeier und die anderen deutschen Biathletinnen am Donnerstag (14.15) mit dem Sprint-Wettkampf los. Am Samstag steht dann die Verfolgung und am Sonntag der erste Massenstart der Saison an.

Für die siebenmalige Weltmeisterin wird es danach noch einmal so richtig stressig. Nach dem letzten Weltcup-Rennen des Jahres geht es umgehend nach Baden-Baden zur Sportler-Wahl des Jahres. Und da ist Dahlmeier nach ihren fünf Goldmedaillen bei der Weltmeisterschaft im Februar in Hochfilzen die Topfavoritin auf den Damen-Titel. Sie wäre dann die Nachfolgerin von Tennis-Queen Angelique Kerber. Und sie würde als erste Biathletin nach Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner zur Sportlerin des Jahres gekrönt.

Nach dem Staffel-Sieg am Sonntag zusammen mit Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt war die junge Biathletin fröhlich. „Es macht unheimlich viel Spaß, wieder oben zu stehen, gemeinsam mit der ganzen Mannschaft. Das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Rennen“, sagte die Garmisch-Partenkirchnerin.

Dem Olympia-Winter mit den Spielen in Pyeongchang als Höhepunkt sieht sie nun optimistisch entgegen: „Die Wettkampfhärte, die Tempohärte, das kommt auch über die Rennen. Ich glaube, mit dem Schießen passt es ganz gut, da sind es nur ein paar Kleinigkeiten, aber da fühle ich mich ganz wohl. Durch die Wettkampfkilometer wird es besser werden.“

Denn die Rückkehr an die Stätte ihrer großen Erfolge war zäh verlaufen. Nachdem die 24-Jährige beim Saisonstart in Östersund von einer Grippe gestoppt wurde und daheim bleiben musste, gab es in den Einzel-Rennen in Tirol die Plätze 16 und zehn. Alle waren zufrieden, nur Dahlmeier nicht.

dpa

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