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Boateng floh vor Rassismus in Italien zu Schalke

Gelsenkirchen Boateng floh vor Rassismus in Italien zu Schalke

Kevin-Prince Boateng ist bei seinem Wechsel zum Fußball-Bundesligisten Schalke 04 vor dem Rassismus in Italien geflohen. Das sagte Finanzvorstand Peter Peters dem Onlineportal Sport Bild Plus.

Gelsenkirchen. Kevin-Prince Boateng ist bei seinem Wechsel zum Fußball-Bundesligisten Schalke 04 vor dem Rassismus in Italien geflohen. Das sagte Finanzvorstand Peter Peters dem Onlineportal Sport Bild Plus. „Boateng wollte wegen der rassistischen Vorfälle in Italien unbedingt weg, er hatte eine Verabredung mit Präsident Silvio Berlusconi, dass er gehen kann, wenn der AC Mailand die Champions- League-Qualifikation schafft“, sagte Peters. Nach dem Erfolg in den Play-off-Spielen (1:1, 3:0) gegen die PSV Eindhoven hielt Berlusconi Wort und ließ Boateng ziehen.

Schalke verpflichtete den Deutsch- Ghanaer für geschätzte zehn Millionen Euro Ablösesumme.

Der gebürtige Berliner hatte Anfang des Jahres ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt, als er in einem Testspiel von gegnerischen Fans beschimpft worden war und gemeinsam mit seinen Teamkollegen den Platz verlassen hatte. Er selbst hatte bei seiner Vorstellung auf Schalke erklärt, der Wechsel habe „rein sportliche Gründe“.

 

OZ

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