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Brinkies trifft auf seinen Kumpel Jordanov

Rostock Brinkies trifft auf seinen Kumpel Jordanov

Die Rostocker empfangen heute die Bundesliga-Reserve des BVB. Mit dabei ist ein talentierter Ex-Hanseat.

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Hansa-Torhüter Johannes Brinkies war in den zurückliegenden Partien nicht immer fehlerfrei. Von seiner Leistung hängt gegen Dortmund II viel ab.

Quelle: Worbser

Rostock. Zehn Drittliga-Punktspiele hatte Johannes Brinkies in der abgelaufenen Saison absolviert. Acht weitere kamen an den ersten acht Spieltagen der laufenden Spielzeit hinzu — obwohl er eigentlich als Nummer 2 in die Saison gegangen war. Doch dann wurde er ins kalte Wasser geworfen. Als Torhüter Jörg Hahnel im Auftaktspiel gegen Kiel vom Platz flog, war Brinkies zur Stelle — und gab seinen Stammplatz nicht mehr her. Dabei war ihm ein komplettes zu-null-Spiel noch nicht vergönnt.

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Hansa-Torhüter Johannes Brinkies war in den zurückliegenden Partien nicht immer fehlerfrei. Von seiner Leistung hängt gegen Dortmund II viel ab.

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Natürlich hätte das 20 Jahre alte Hansa-Eigengewächs nichts dagegen, wenn die Rostocker heute gegen Borussia Dortmund II (14.00 Uhr) erstmals seit der Nullnummer gegen Kiel ohne Gegentor bleiben würden. Doch Priorität habe der Erfolg der Mannschaft: „Das Wichtigste sind die Punkte. Wir haben ein Heimspiel und das wollen wir natürlich gewinnen — egal mit welchem Ergebnis."

Zum ersten Mal in seiner Karriere wird Johannes Brinkies einen seiner besten Kumpel als Gegenspieler haben. „Mit Edisson Jordanov war ich im Hansa-Internat auf einem Zimmer und auch danach haben wir noch zusammen in einer WG gewohnt. Noch immer haben wir sehr engen Kontakt, schreiben uns fast täglich. Ich freue mich natürlich, ihn mal wiederzusehen“, sagt Brinkies.

Für den Neu-Dortmunder Jordanov wird die Partie in Rostock etwas ganz Besonderes. „Es ist das erste Mal, dass ich nach meinem Wechsel zum BVB wieder in Rostock bin. Das ist ein merkwürdiges Gefühl, aber ich freue mich, alte Bekannte wiederzutreffen“, sagt der 20-Jährige, der seit Saisonbeginn für die Schwarz-Gelben spielt. Er habe sich umgewöhnen müssen, berichtet der Mittelfeldspieler.

„Dortmund hat eine ganz andere Spielphilosophie als ich sie aus Rostock kannte. Es wird aggressives Pressing gespielt. Konditionell hatte ich da anfangs mächtig zu tun, aber mittlerweile habe ich mich ganz gut eingewöhnt.“

Jordanov hat in der Bundesliga-Reserve der Dortmunder bisher sechs Spiele absolviert, stand zweimal in der Startelf. Auch mit den Profis aus der Mannschaft von Jürgen Klopp hatte er bereits Kontakt.

„Es besteht ein reger Austausch zwischen den Teams. Ich habe schon mit den Profis trainiert und mit Jürgen Klopp gesprochen“, berichtet „Eddi“, dessen Traum von der Bundesliga lebt. „Mein nächstes Ziel ist es aber erst mal, mich als Stammspieler in der 2. Mannschaft zu etablieren. Die Chance hat er heute Nachmittag in Rostock. „Wenn ich dabei bin, wird es ein besonderes Spiel für mich“, meint der Profi, dessen Herz weiterhin auch für den FCH schlägt. Heute ruhen die Sympathien für 90 Minuten.

 

Christian Lüsch und Jens Erken

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