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Sportmix DFB sichert Hansa die Lizenz zu
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14:54 30.05.2018
Der FC hansa Rostock peilt den Aufstieg in die 2. Liga an. Die Fans freuen sich darüber. Quelle: Lutz Bongarts
Rostock

Die Erteilung der Lizenzen an die Fußball-Drittligisten erfolgt in diesem Jahr nach deutlich strengeren Maßstäben und Regeln. Das geht aus einer Mitgliederinformation des FC Hansa Rostock hervor, der gestern zugleich über den Stand des aktuellen Lizenzierungsverfahrens informierte.

Grund für die verschärften Prüfungen zur Erteilung der Spielberechtigung für die kommende Saison sind die Insolvenzen von Rot-Weiß Erfurt und des Chemnitzer FC in diesem Jahr. Beide Vereine standen durch den damit verbundenen Punktabzug als Absteiger fest. Schon eine Spielzeit zuvor waren der VfR Aalen und der FSV Frankfurt zahlungsunfähig geworden.

Hansa hingegen hat nach eigenen Angaben die abgelaufene Saison ohne neue Schulden beendet – ein Jahr früher als ursprünglich geplant. Erstmals seit Jahren würden sich operative Einnahmen und Ausgaben die Waage halten. Zusätzliche Einnahmen sollen künftig gezielt in die Erhöhung des Spieleretats (steigt 2018/19 von 4,3 auf 4,7 Mio. Euro) und in Sanierungsmaßnahmen wie den neuen Kunstrasenplatz fließen.

2015 hatte der Klub noch ein jährliches Minus von zwei Millionen Euro gemacht. Seitdem halten die Rostocker einen strikten Sparkurs. Nach drei Sanierungs- und zwei Konsolidierungspaketen legen sie nun ein weiteres Paket auf. Mit 13 Maßnahmen (u.a. Preiserhöhungen im Businessbereich, bessere Dienstleister-Verträge) will der Klub jährlich 347000 Euro einsparen. Ein weiterer Personalabbau ist nicht vorgesehen.

Trotz der positiven finanziellen Effekte hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bei der Lizenzierung die Planzahlen der Vereine nach unten korrigiert. So erkannte der Verband die eingestellten Einnahmen von 4,0 Mio. Euro (bisher 3,9 Mio.) aus Bandenwerbung und Logenvermietung im Ostseestadion sowie die Garantiesumme von Hansa-Vermarker Infront nicht an. Der Klub musste daher diese „virtuelle“ Lücke schließen.

Für den angepeilten Aufstieg in die 2. Liga will der FC Hansa das Eigenkapital seiner ausgegliederten Lizenzspielerabteilung von 1,0 auf 2,5 Mio. Euro erhöhen. Diese Summe müsste der Deutschen Fußball Liga (DFL) bei einer Rückkehr in die zweithöchste Spielklasse ohnehin nachgewiesen werden. Der Klub will dafür ein Darlehen von 1,5 Millionen Euro aufnehmen und auf einem separaten Konto hinterlegen. Die Summe soll als Liquiditätsnachweis dienen, so dass der Lizenz damit nichts mehr im Wege steht. Das hat der DFB dem Klub zugesichert. Das Darlehen soll später zu den jeweiligen Anteilen (Hansa 55 Prozent, Investor Rolf Elgeti 45) in Eigenkapital umgewandelt werden. Dieses Vorgehen sei bereits mit dem Aufsichtsrat und Elgeti als strategischem Partner besprochen worden. Die Mitglieder müssen dies auf ihrer jährlichen Versammlung am Jahresende noch beschließen.

Kai Rehberg

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