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Sportmix DREI FRAGEN AN...
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00:00 16.07.2013
Uli Finckh (68), Hauptwettfahrtleiter der Warnemünder Woche. Quelle: B. Ehlers

1 Die 76. Warnemünder Woche ist vorbei. 1800 Segler aus 23 Nationen waren am Start. Wie fällt das Fazit des Hauptwettfahrtleiters aus, Herr Finckh? In der Summe ist alles sehr gut abgelaufen. Alle sind heil und gesund in den Hafen zurückgekommen. Wir hatten lediglich zwei kleine Platzwunden und fünf Mastbrüche zu beklagen.

Ansonsten haben wir spannende Regatten bei passendem Wetter gesehen.

2 Nach fünf Jahren geben Sie Ihre Verantwortung als Segelwettfahrtchef ab. Spüren Sie Erleichterung oder fällt der Abschied schwer? In solchen Situationen fühlt man immer zweigeteilt. Zum einen ist es natürlich schade, dass es vorbei ist, aber die Organisation war auch eine gewisse Belastung. Daher überwiegt im Moment schon die Erleichterung, dass alles reibungslos geklappt hat. Aber das war bisher nach jeder Warnemünder Woche so. Ich werde viele Dinge in guter Erinnerung behalten. Und die Freundschaften mit den lieben Leuten hier bleiben ohnehin erhalten.

3 Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus und wird man Sie im nächsten Jahr als Zuschauer in Warnemünde antreffen? Jetzt geht es erst mal in meine bayerische Heimat. In zwei Wochen bin ich bei den nächsten Regatten in Belgien dabei. Ich bleibe dem Segelsport erhalten, auch als internationaler Schiedsrichter und Trainerausbilder.

Und mal schauen, wenn es sich ergibt, schaue ich nächstes Jahr in Warnemünde vorbei.

Interview: Daniel Heidmann

OZ