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Der Schweriner SC ist nicht in Titelform

Schwerin Der Schweriner SC ist nicht in Titelform

Den Volleyball-Meisterinnen droht die erfolgloseste Saison seit 2010. Der Pokal ist schon weg.

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Die Volleyballerinnen des amtierenden Volleyball-Meisters Schweriner SC hoffen noch auf die Titelverteidigung. Den DVV-Pokal haben sie bereits verspielt.

Quelle: Cornelius Kettler

Schwerin. Für den Seriensieger Schweriner SC sind die Zeiten hart. Nach dem chancenlosen Aus in der Champions League und dem K.o. im Pokal-Halbfinale droht nach Platz fünf der Bundesliga-Hauptrunde nun auch der Verlust des Meistertitels. Für den deutschen Volleyball-Rekordmeister könnte damit die Saison 2013/14 zur erfolglosesten seit dem Jahr 2010 werden. „Aber wenn wir die erste Play-off-Runde überstehen, dann ist zumindest der Meistertitel noch für uns drin“, sagte Trainer Felix Koslowski dennoch einigermaßen zuversichtlich.

Nach einer Spielzeit, die von verletzungsbedingten Ausfällen, zahlreichen Umstellungen im Spielsystem und ungewohnt vielen Niederlagen geprägt war, soll nach dem Aus im DVV-Pokal die Verteidigung der Meisterschale für einen versöhnlichen Ausklang beim Double-Gewinner des Vorjahres sorgen. Doch dafür müssen im Viertelfinale erst einmal die „Ladies in Black“ (Damen in Schwarz) aus Aachen aus dem Weg geräumt werden.

Das Spiel wird alles andere als ein Selbstläufer. Vor allem angesichts der Personalnöte. Nachdem die Nationalspielerinnen Anja Brandt und Saskia Hippe bereits seit Monaten fehlen, stehen nun auch die serbische Zuspielerin Danica Radenkovic und die erst im Dezember verpflichtete kasachische Außenangreiferin Tatjana Mudritskaja auf der Verletztenliste.

„Wir wussten ja von Anfang an, dass wir uns im Umbruch befinden und auch, dass es nicht leicht werden würde, das Double zu wiederholen. Schließlich treten wir mit der jüngsten Schweriner Mannschaft aller Zeiten an“, sagte Koslowski. Gründe für den mangelnden Erfolg seiner Mannschaft sieht der Trainer mehrere: „Vor allem die verletzungsbedingten Ausfälle einiger Leistungsträgerinnen und ein suboptimaler Spielplan, der uns immer wieder aus dem Spielrhythmus brachte, haben uns alles andere als in die Karten gespielt.“

Sollte der deutsche Rekordmeister Aachen im Viertelfinale im Modus „Best of three“ (Bester von dreien) bezwingen, könnte allerdings bereits wieder im Halbfinale mit dem Dresdner SC ein ganz dicker Brocken auf den Titelverteidiger warten. Die Protagonisten schreckt das nicht. „Durch den Ausfall von Rebecca Perry muss auch Dresden auf eine ihrer wichtigsten Leistungsträgerinnen verzichten. Wir spielen alle auf einem Niveau, für uns ist noch alles drin“, sagte Trainer Felix Koslowski selbstbewusst.

Der SSC startet mit einem Auswärtsspiel am Sonnabend, dem 29. März (19.00 Uhr) in Aachen ins Play-off-Viertelfinale. Das Rückspiel findet am Sonnabend, 5. April, (19.00 Uhr) in der Arena Schwerin statt. Sollten beide Mannschaften nach Hin- und Rückspiel jeweils einen Sieg verbuchen, kommt es am 9. April (19.30 Uhr) in Aachen zum Entscheidungsspiel.

Es ist nicht leicht, mit der jüngsten Schweriner Mannschaft aller Zeiten das Double zu wiederholen.“Trainer Felix Koslowski

 



Tom Meier

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