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Deutsche Biathleten gehen bei Verfolgung leer aus

Oslo Deutsche Biathleten gehen bei Verfolgung leer aus

Im letzten Verfolgungsrennen ihrer Karriere unterstrich Andrea Henkel noch einmal eindrucksvoll, dass sie eine Meisterin ihres Fachs ist.

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Andrea Henkel kommt nicht unter die Top Ten. Foto: Kay Nietfeld

Oslo. Im letzten Verfolgungsrennen ihrer Karriere unterstrich Andrea Henkel noch einmal eindrucksvoll, dass sie eine Meisterin ihres Fachs ist. Als Einzige des 56-köpfigen Starterfelds traf sie am legendären Holmenkollen in Oslo alle 20 Schuss und verbesserte sich im Vergleich zum Sprint um 19 Positionen.

Das Prädikat beste Deutsche musste sie als Zwölfte zwar der um einen Rang besser platzierten Laura Dahlmeier überlassen. Zufrieden war die 36-Jährige dennoch und sie wusste auch, warum es am Schießstand perfekt lief. „Bei mir kommt es nicht mehr auf so viel an und dann war`s das. Da schießt es sich einfacher. Man muss in den richtigen Situationen dann noch mal null schießen“, sagte die Thüringerin im ZDF.

Am Sonntag im abschließenden Massenstart will sie dann auch in der Loipe mithalten. In der Verfolgung war sie nach dem letzten Schießen als Fünfte aus dem Stadion gelaufen. Auf der Schlussrunde musste sie aber noch einige Konkurrentinnen an sich vorbeiziehen lassen. Zudem stieg ihr die Norwegerin Ann Kristin Flatland auf die Ski. „Das hat ganz schön Schwung genommen“, erklärte Henkel, die sich am Freitag noch mit ihren alten Weggefährtinnen Kati Wilhelm, Martina Beck, Uschi Disl, Simone Hauswald und Katja Wüstenfeld getroffen hatte. Beim Sieg der Slowakin Anastasija Kuzmina wurde Vanessa Hinz (4 Fehler) 21., Franziska Preuß (6) 25. und Franziska Hildebrand (1) 30..

Laura Dahlmeier genoss die einmalige Stimmung im Mekka des nordischen Skisports. „Es ist schwierig, fünf Runden konstant zu laufen. Natürlich ist es am Saisonende sehr anstrengend alles zu geben. Aber vor dieser Kulisse macht es auch großen Spaß“, sagte die 20-Jährige.

Nach den schwachen Vorleistungen aus dem Sprint hatten die Männer ohnehin nur geringe Chancen auf die Podestplätze gehabt. Dennoch zeigte Arnd Peiffer mit nur zwei Strafrunden ein gutes Rennen und schob sich als Bester auf Platz sieben vor. Er hatte 1:03,3 Minuten Rückstand auf den siegreichen Österreicher Simon Eder. „Das war ein solides Rennen. Mit dem Schießen bin ich bei dem schwierigen Wind, wo man viel reagieren muss, zufrieden. Auch kräftemäßig geht es mir den Umständen noch ganz gut“, sagte der Harzer. Daniel Böhm wurde 18., Simon Schempp 24. Florian Graf kam als 36. und Erik Lesser als 38. ins Ziel. Christoph Stephan wurde 40. und Benedikt Doll kam auf Rang 48.

Die Kleine Kristallkugel für die Disziplinwertung sicherte sich Weltcup-Gesamtsieger Martin Fourcade, der auch die Sprintwertung gewonnen hatte. Sprint und Verfolgung ging bei den Damen an die Finnin Kaisa Mäkäräinen.



dpa

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