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Eishockey DEB-Team mit Draisaitl - Ohne acht Silber-Gewinner zur WM
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22:03 19.04.2018
NHL-Star Leon Draisaitl wird bei der WM für die Eishockey-Nationalmannschaft an den Start gehen. Quelle: Marius Becker
München

Mit NHL-Jungstar Leon Draisaitl, aber ohne mindestens acht Olympia-Silbergewinner von Pyeongchang muss Deutschland bei der WM im Mai den Eishockey-Hype bestätigen.

Der Ausnahmestürmer der Edmonton Oilers ist einer von acht neuen Spielern, die Bundestrainer Marco Sturm für die Testspiele gegen Frankreich am Donnerstag in Wolfsburg und Samstag in Berlin in den Kader berief. „Ich bin besonders stolz, jetzt im Team des Olympischen Silbermedaillengewinners zu stehen“, sagte Draisaitl.

Von Dienstag an bereitet sich das Nationalteam in Berlin auf die nächsten Tests vor. Ob der 22-Jährige auch am Donnerstag bereits spielen wird, ist aber noch unklar. „Wir müssen zunächst schauen, in welcher Verfassung er sich befindet“, sagte Sturm.

In Dennis Seidenberg läuft ein weiterer NHL-Spieler in Dänemark bei der WM (4. bis 20. Mai) für Deutschland auf. Der Verteidiger der New York Islanders stößt allerdings erst in der kommenden Woche zum Team. Dagegen sagte dessen Teamkollege Thomas Greiss für die WM ab. Der Torhüter ist ebenso verletzt wie die Silbermedaillengewinner von Pyeongchang, Leo Pföderl (Nürnberg) und Marcus Kink (Mannheim). Damit muss Sturm bei der WM bereits auf acht Mitglieder des Olympia-Sensationsteam verzichten, die entweder verletzt oder nach dem Silbergewinn zurückgetreten sind.

Etwas überraschend fehlte im veränderten Aufgebot auch Torhüter Dennis Endras (Mannheim). Ob der Routinier noch geschont wird, oder ob der zum besten WM-Spieler 2010 gekürte Goalie in Dänemark nicht dabei ist, konnte beim DEB zunächst niemand beantworten.

Neu im Kader sind neben den Silbergewinnern Sinan Akdag, Matthias Plachta (beide Mannheim), Moritz Müller (Köln) und Yasin Ehliz auch Torhüter Niklas Treutle und Oliver Mebus (alle Nürnberg) sowie Markus Eisenschmid aus der nordamerikanischen Profiliga AHL (Laval Rocket).

Mit einem Perspektivteam, aus dem Sturm vorerst nur fünf Spieler strich, hatte Deutschland am Wochenende bei den Spielen gegen die Slowakei (1:2 nach Penaltyschießen und 1:4) enttäuscht. „Er wird diese Mannschaft ergänzen wollen und müssen, um bei der WM zu bestehen“, sagte DEB-Präsident Franz Reindl am Rande der Spiele zu den Ambitionen von Sturm, weitere Profis aus Nordamerika für die WM zu gewinnen. In der NHL steht etwa Stürmer Tobias Rieder von den Los Angeles Kings vor einem frühen Playoff-Aus. Auch Torhüter Philipp Grubauer (Washington) und Verteidiger Korbinian Holzer (Anaheim) hatten mit ihren Teams die ersten beiden Playoff-Spieler verloren.

dpa

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