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Eishockey Eishockey-Oberligist setzt weiterhin auf junge Spieler
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00:15 30.05.2018
Den Vertrag mit Stürmer Constantin Koopmann konnte der Rostocker EC bereits verlängern. Quelle: Foto: Nina Cathrin Sulzer
Rostock

Nach einer enttäuschenden Saison der Piranhas in der Oberliga laufen beim Rostocker Eishockey-Club die Planungen. Die OSTSEE-ZEITUNG sprach mit Vorstandschef Mike Specht über die vergangene Spielzeit und die Rückschlüsse, die er und seine Mitstreiter im Vorstand des Vereins aus dieser ziehen. Erste Kaderentscheidungen wurden bereits getroffen.

Herr Specht, gibt es Dinge, die sie nach Platz elf in der vergangenen Oberliga-Spielzeit zufriedenstellen?

Mike Specht: Im Gegensatz zur Vorsaison sind wir vom Verletzungspech recht verschont geblieben. Zudem konnten wir in den letzten Spielen viel Wissen um die Einsatzbereitschaft unserer Akteure sammeln.

Was waren die Ursachen?

Letztendlich haben wir die Play-offs klar verpasst. Das ist enttäuschend. Wir hatten uns bei dem Modus etwas mehr ausgerechnet. Aber wenn Herne als Achter bereits einen so großen Vorsprung in die Qualifikationsrunde mitbringt und dann fast alle Spiele gewinnt, dann kommt man da eben nicht mehr ran.

War und ist der Weg, auf junge Spieler zu setzen, der richtige?

Für uns ist es der einzige Weg. Wir können mit den finanziellen Mitteln anderer Mannschaften nicht mithalten. Wir haben einen der kleinsten Etats der gesamten Liga. Wir haben unseren Mitgliedern gegenüber eine Verantwortung und werden keine finanziellen Risiken eingehen.

Sind denn Erfolge auf diesem Weg zu verzeichnen?

Ja. Spieler wie Sebastian Brockelt oder Constantin Koopmann haben sich bei uns sehr gut entwickelt. Mit ihnen haben wir auch bereits verlängert. Dazu haben Pascal Kröber, Michal Bezouska, Andrej Teljukin und Gino Blank noch bestehende Verträge.

Das reicht ja noch nicht. Wie geht es weiter?

Wir werden mit jedem einzelnen Spieler sprechen und klar unsere Erwartungen vermitteln. Wer sich damit identifizieren kann, ist bei uns herzlich willkommen. Jeder muss bereit sein, für den REC alles in die Waagschale zu werfen. Unsere Fans und wir wollen leidenschaftliche, kämpferische Teamplayer sehen. Das war nicht immer der Fall, deswegen kamen auch teilweise nur 750 statt 1000 Zuschauer in die Halle. Das muss sich ändern.

Gibt es schon Abgänge?

Ja. Nach vier Jahren trennen wir uns von Arthur Lemmer. Es gab schon früh Signale beider Seiten, dass es zu Veränderungen kommen könnte. Das ist nun eingetreten. Darüber hinaus wird uns Alexander Seiffert nicht mehr zur Verfügung stehen. Gleiches gilt für unsere beiden Torhüter Andreas Magg und Niko Stark. Zudem wird uns Dennis Dörner verlassen, den es in Richtung Heimat zieht.

Und wer wird denn neuer Trainer?

Die Trainersuche ist noch offen. Wir haben den Kreis auf wenige Kandidaten einschränken können und wollen in den nächsten Wochen eine Entscheidung verkünden. Wir arbeiten daran, dass wir ihm noch einen zweiten Mann zur Seite stellen, der als Verbindungsglied zwischen Team und Trainer fungieren soll. Die Kommunikation hat nicht immer gestimmt, das müssen wir deutlich verbessern.

Interview: René Warning

OZ

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