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Eishockey „Endpiel“ gegen Letten: „Schlacht bis zum bitteren Ende“
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07:22 16.05.2017
Bundestrainer Marco Sturm: „Wir sind bereit für einen großen Abend!“ Quelle: Monika Skolimowska
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Köln

Wieder gegen Lettland. Wieder ein Entscheidungsspiel. Am Dienstag (20.15 Uhr) in Köln steht für Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm und sein Team bei der Heim-Weltmeisterschaft das bislang wichtigste Spiel an.

DER GEGNER: Lettland spielt bislang eine überraschend starke WM. „Sie warten auf Fehler und schlagen dann eiskalt zu“, sagte Sturm. Seit der Kanadier Bob Hartley die Letten trainiert, spielen die Balten zudem wesentlich disziplinierter. Bester Spieler ist der in der Schweiz aktive Torhüter Elvis Merzlikins.

DIE AUSGANGSLAGE: Beide Teams haben nach sechs Spielen neun Punkte. Kein anderer außer diesen beiden kann in der Gruppe A noch das Viertelfinale erreichen. Wer also gewinnt, steht in der K.o.-Runde und spielt am Donnerstag gegen Titelverteidiger Kanada.

DIE STATISTIK: Klare Sache für Deutschland. Von bislang elf WM-Spielen gewann die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes sieben. Nur dreimal siegten die Letten, eine Partie endete unentschieden. Im bislang letzten WM-Aufeinandertreffen setzten sich die Deutschen 2015 in Prag mit 2:1 durch.

DIE ERINNERUNG: Im vergangenen September feierte Sturm in Riga den wichtigsten Sieg seit seinem Amtsantritt als Bundestrainer. Auch vor acht Monaten war Lettland im entscheidenden Spiel der Gegner, es ging um die Olympia-Qualifikation. „Damals war der Druck noch größer. Größeren Druck hatte ich noch nie in einem Spiel für die Nationalmannschaft“, sagte Kapitän Christian Ehrhoff. Leon Draisaitl schoss ein Tor. NHL-Goalie Philipp Grubauer war deutsche Nummer eins.

DAS PERSONAL: Die NHL-Spieler Tobias Rieder und Thomas Greiss sind verletzt. Ansonsten tritt Deutschland in Bestbesetzung an. Schlüsselspieler sind vor allem Ausnahmestürmer Draisaitl und Torhüter Grubauer. Beide sind nach ihrem jeweiligen Playoff-Aus in der NHL nachnominiert und am Wochenende eingeflogen worden.

DAS SAGT DER BUNDESTRAINER: Marco Sturm rechnet damit, dass es eng zugeht und spannend wird. „Das wird eine Schlacht bis zum bitteren Ende“, sagte der 38-Jährige. Der Coach setzt auf die Unterstützung der Fans und verbreitete Optimismus: „Wir sind bereit für einen großen Abend!“

DIE AUSSICHTEN: Wenn die deutsche Mannschaft weiterkommt, hat sie am Mittwoch einen spielfreien Tag und tritt am Donnerstag in Köln zum Viertelfinale an. Für Samstag sind die Halbfinals angesetzt, für Sonntag das Finale und das Spiel um Bronze. Scheidet die deutsche Mannschaft aus, geht das Turnier ohne den Gastgeber weiter. Auch Co-Ausrichter Frankreich ist in der K.o.-Runde nicht dabei.

dpa

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