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Eishockey Sturm nach 3:2-Krimi gegen Slowakei: „Charakter gezeigt“
Sportbuzzer Sportmix Eishockey Sturm nach 3:2-Krimi gegen Slowakei: „Charakter gezeigt“
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07:52 11.05.2017
Marco Sturm fand, dass seine Spieler Charakter gezeigt haben. Quelle: Marius Becker
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Köln

Nach dem hart erkämpften 3:2-Sieg nach Penaltyschießen gegen die Slowakei hofft Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm bei der Heim-WM nun wieder auf mehr Lockerheit bei seinem Team.

Vor dem nächsten Vorrundenspiel gegen Dänemark am Freitag (20.15 Uhr) bereitet aber eine leichte Verletzung bei Torhüter Thomas Greiss Anlass zur Sorge. Auch das Spiel selbst muss noch besser werden, sagte der Bundestrainer.

Sturm zum Spiel gegen die Slowakei:

„Das war wahrscheinlich nicht unser bestes Spiel heute. Aber die Jungs haben nach dem Rückstand Charakter gezeigt. Wir sind glücklich, dieses Spiel gewonnen zu haben und nehmen die zwei Punkte gerne mit. So ein schwieriges Spiel nach so einem Start muss man erstmal gewinnen.“

Sturm zum schlechten Start ins Spiel:

„Das war keine leichte Arbeit für uns. Wir haben uns viel vorgenommen. Offensichtlich waren die Spieler da zu angespannt. Ich hoffe, dass sie jetzt wieder relaxed zurückkommen.“

Sturm zum Grund, warum Torhüter Thomas Greiss nach dem 0:1 vom Eis gefahren ist und Platz für Danny aus den Birken gemacht hat:

„Greissi war etwas verletzt. Das wussten wir schon vorher. Es ist aber nicht so schlimm. Wir müssen jetzt aber trotzdem bei ihm von Tag zu Tag zu schauen. Morgen bekommt er erstmal einen freien Tag.“

Sturm zur Leistung von aus den Birken:

„Er war ein sehr solider und ruhiger Torhüter. Selbst wenn Greiss am Freitag gegen Dänemark nicht spielen könnte, wissen wir, dass wir einen sicheren Keeper hinten drin haben.“

Sturm zur Frage, ob die Gegentore Torwartfehler waren:

„Das erste war einfach ein blödes Tor. Da ist die Scheibe auch unglücklich gesprungen. Das zweite muss Danny vielleicht haben.“

Sturm zu den Dingen im deutschen Spiel, die besser werden müssen:

„Der erste Schritt ist ja schon gemacht. Wir haben gewonnen. Die Jungs waren nach dem Spiel in der Kabine schon lockerer. Das, woran es noch hapert, ist auch nicht das Spielerische. Das ist eher der Kopf. Wir müssen jetzt einfach nur etwas relaxen.“

Sturm zur Möglichkeit in den nächsten Tagen noch Verstärkung aus der NHL zu bekommen:

„Wir werden das nach den letzten Spielen der zweiten Playoffrunde dort entscheiden. Die Spieler, die frei werden, brauchen auch ein paar Tage, bis sie hier sind. Es muss natürlich auch Sinn machen.“

Sturm zur doppelt so langen Drittelpause wie sonst nach dem ersten Durchgang wegen der schlechten Eisqualität: 

„Der Schiedsrichter hat das entschieden, nicht wir. Von ihm kam die Ansage, dass das Eis nochmal neu aufbereitet werden muss. Es war danach etwas besser. Aber es gibt da immer noch ein bisschen was zu tun. Es sah aus wie in den Bergen. Es ging hoch und runter auf dem Eis. Es war nicht bespielbar.“

dpa

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