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Eishockey Sturm über NHL-Stürmer Draisaitl: „Der Chef auf dem Eis“
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05:14 03.05.2018
Leon Draisaitl soll das DEB-Team bei der WM in Dänemark ins Viertelfinale führen. Quelle: Arne Immanuel Bänsch
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Herning

Leon Draisaitl kann den Unterschied ausmachen. Der 22 Jahre alte NHL-Stürmer von den Edmonton Oilers soll die deutsche Eishockey-Auswahl bei der WM in Dänemark ins Viertelfinale führen.

Bundestrainer Marco Sturm schwärmte im Interview der Deutschen Presse-Agentur vor dem Auftakt am Freitag gegen Gastgeber Dänemark von Draisaitls Qualitäten.

Sturm über Draisaitls Entwicklung: 

„Enorm. Ich habe Leon 2016 in Russland kennengelernt. Da war er ein guter Spieler, keine Frage. Aber man hat gemerkt, dass er noch ein gewisses Selbstvertrauen, eine gewisse Erfahrung braucht, und da hat er innerhalb von kürzester Zeit sehr viel gelernt. Wir haben uns vier Monate später bei der Olympia-Quali wiedergesehen, da war er für mich ein ganz anderer Spieler. Er war ein absoluter Leader in Riga. Auch letztes Jahr, als er gekommen ist, hat man gleich gemerkt, wer der Chef auf dem Eis ist. Das ist sein Spiel. Das mag er. Er will alles auf sich ziehen. Das macht er mit seiner Klasse sehr, sehr gut.“

Sturm über Draisaitls Stärken: 

„Es gibt nicht viel, was er nicht kann. Es ist einfach unglaublich, was er in seinem jungen Alter schon persönlich alles erreicht hat. Nicht von den Erfolgen, sondern vom Spielerischen. Es hilft natürlich, wenn er mit einem Connor McDavid zusammenspielt und täglich trainiert. Da sieht man, wie er sich weiterentwickelt hat. Auch wenn die Oilers nicht die Topsaison hatten, aber McDavid und Draisaitl haben es wieder geschafft, letztendlich genau das abzurufen, was man von ihnen erwartet. Wir sind froh, dass der Leon einen deutschen Pass hat und sich wieder zur Verfügung stellt.“

Sturm über Draisaitls Probleme bei der Heim-WM 2017: 

„Er war ausgelaugt, er war fertig. Dieses Mal schaut es ein bisschen anders aus. Ich habe ihm angeboten, dass er später zur Mannschaft stoßen kann. Aber er wollte einfach dabei sein. Er ist der Erste der, anruft. Das ist ein Spieler, bei dem muss nicht ich anrufen, der ruft vor mir an. Das zeigt alles. Er liebt diesen Sport, er liebt Eishockey, er will aufs Eis.“

dpa

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