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Sportmix Eklat: Ringer verliert mit Absicht
Sportbuzzer Sportmix Eklat: Ringer verliert mit Absicht
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00:00 29.11.2017
Teheran

Bei der U-23-Ringer- WM in Polen hat es erneut einen Eklat um die iranische Boykott- Politik gegen israelische Sportler gegeben. Der Freistil-Ringer Ali-Resa Karimi, einer der Favoriten auf die Goldmedaille, musste auf Anweisung seiner Trainer im Achtelfinale gegen den Russen Alichan Schabrailow verlieren, weil er sonst in der nächsten Runde gegen einen israelischen Gegner hätte antreten müssen.

„Ich hatte so hart trainiert und so fest an den WM-Titel geglaubt. Dann aber kamen die Anweisungen und es war wie ein Eimer kaltes Wasser auf all meine Träume“, sagte Karimi. Für den 23-Jährigen ist es das zweite Mal, dass er wegen der iranischen Anti-Israel-Politik auf einen eventuellen WM-Titel verzichten musste. Nun fordert Karimi die vom nationalen Verband vorgesehene WM-Prämie von umgerechnet 16000 Euro.

Im Iran dürfen Sportler wegen der politischen Feindschaft mit Israel und aus Solidarität mit Palästina nicht gegen israelische Athleten oder Mannschaften antreten. Erst im August wurde der Kapitän der iranischen Fußball-Nationalmannschaft vom Team ausgeschlossen. Er hatte mit seinem Klub Panionios Athen in der Europa League gegen Maccabi Tel Aviv gespielt.

OZ

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