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Empor verspielt Sieben-Tore-Führung

Saarlouis Empor verspielt Sieben-Tore-Führung

Entscheidender Treffer bei der 34:35-Niederlage in Saarlouis fällt in der Schlusssekunde.

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Zwölf Tore von Vyron Papadopoulos (r.) reichten nicht: Die Zweitliga-Handballer des HC Empor Rostock kassierten bei der abstiegsbdrohten HG Saarlouis eine bittere 34:35-Niederlage.

Quelle: Rolf Ruppenthal

Saarlouis. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende der Partie sah es danach aus, als sollte die HG Saarlouis einen scheinbar aussichtslosen Rückstand noch in einen klaren Sieg verwandeln.

14:21 hatten die Gastgeber gegen einen überraschend gelöst aufspielenden HC Empor Rostock zur Pause zurückgelegen, doch dann führten die Saarländer mit 34:31. Die Ränge bebten, scheinbar niemand zweifelte mehr daran, dass beide Punkte in der Stadtgartenhalle bleiben würden. Doch die in der zweiten Halbzeit phasenweise desolaten Rostocker hatten sich noch nicht aufgegeben. Ein treffsicherer Vyron Papadopoulos machte sein persönliches Dutzend voll, 14 Sekunden vor dem Abpfiff schaffte Nemanja Mladenovic tatsächlich noch den Ausgleich. Doch dann schlugen die Gastgeber zurück. Mit dem Abpfiff zog Danijel Grgic ab, den Aufsetzer lenkte Robert Wetzel im Fallen unglücklich ins eigene Netz.

„Das war natürlich ganz bitter, wenigstens den einen Punkt hätten wir verdient gehabt“, ärgerte sich Empor-Trainer Rastislav Trtik, der die beiden völlig verschiedenen Halbzeiten so erklärte: „Vor der Pause haben wir das gezeigt, was wir können. Aber mit zunehmender Spielzeit machte sich dann bemerkbar, dass ich praktisch keine Wechselmöglichkeiten habe. Und den größten Unterschied in der zweiten Halbzeit haben sicherlich die Torhüter ausgemacht.“

Vor 1425 Zuschauern legten die Gäste los wie die Feuerwehr, profitierten dabei aber auch von einer zunächst schwachen Vorstellung der Hausherren. Auch deren frühe Auszeit (9.) änderte daran in der Folge nichts. Besonders die HGS- Abwehr blieb löchrig, was die Rostocker mit zahlreichen Toren vom Kreis und den Außenpositionen bestraften. So verwunderte es nicht, dass Vyron Papadopoulos und René

Gruszka schon in der ersten Halbzeit je sechsmal trafen und der dreimal erfolgreiche Norman Flödl zu diesem Zeitpunkt drittbester Schütze seiner Mannschaft war.

Die zweite Hälfte musste Empor in Unterzahl beginnen und kassierte drei Gegentreffer in Folge. Plötzlich war die Partie wieder spannend, das Publikum in der Stadtgartenhalle wachte auf. Und als HGS- Trainer Goran Suton nach 40 Minuten (beim Stand von 21:25) zeitweise einen siebenten Feldspieler für den Torhüter aufbot, wirkten die Rostocker völlig irritiert. Die Folge: das 26:26 (46.). Danach konnte die Lawine der Gastgeber kaum noch gestoppt werden.

Bis es dann doch noch zu einer spannenden Schlussphase kam — allerdings mit unglücklichem Ausgang aus Empor-Sicht. Da Eintracht Hildesheim zeitgleich sein Heimspiel gegen den TV Hüttenberg mit 28:21 gewann, fielen die Rostocker wieder auf den 14. Tabellenplatz zurück.

Statistik
Saarlouis: Milosevic, Jonczyk — Krings 7, Backovic 2, Leist 2, Janiszewski 1, Grgic 6, Weissgerber 4, Holzner 6/2, Suton 6/1, Riganas 1, Hombrink n.e., Dobardzijev n.e.

Rostock: Kominek, R. Wetzel — Becvar 5, Prüter, Mladenovic 3,   Gruszka 9/1, Zemlin 1, Flödl 4, Gamrat, Papadopoulos 12, Zboril n.e., Porath n.e., Barten n.e.

Siebenmeter: HGS 3/3, HCE 1/1.

Strafminuten: HGS 18, HCE 12.

Spielfilm: 3:8 (9.), 7:14 (19.), 14:21 — 18:22 (34.), 24:26 (43.), 26:26 (46.), 33:30 (57.), 34:34 (60.), 35:34.

 



Jens Erken

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