Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Empors scharfer Start mit Milde

Rostock Empors scharfer Start mit Milde

Die Füchse-Leihgabe trifft beim 32:27-Erfolg über Eintracht Hildesheim viermal. Rostocks Torhüter Jan Kominek ist überragender Rückhalt.

Rostock. Oliver Milde stand die Freude ins Gesicht geschrieben. „Ich habe Bock, zweite Liga zu spielen. Das macht Riesenspaß“, meinte der 20-Jährige, der bei seinem gestrigen Debüt für den HC Empor überzeugte. Die Leihgabe der Füchse Berlin steuerte vier Treffer zum 32:27 (16:14)-Erfolg der Rostocker Handballer, die damit einen Saisonstart nach Maß feierten.

Vor 650 Zuschauern in der Ospa-Arena saß Milde, der erst tags zuvor das erste Mal mit seiner neuen Truppe trainiert hatte, 20 Minuten auf der Bank. Der Rechtshänder war keine 30 Sekunden auf dem Feld, da zappelte der Ball schon im Netz — 10:7 (21.). „Es ist schon ungewohnt, wenn man die ganzen Kombinationen nicht kennt“, meinte Milde, der seine Sache dennoch gut machte. Ob Berlin oder Rostock — das Runde muss ins Eckige. „Danke, Olli, das war sehr gut“, lobte HCE-Trainer Rastislav Trtik.

Empor erwischte einen Start nach Maß. Die offensive 4:2-Deckung stand sicher, dahinter war Torhüter Jan Kominek von Beginn an hellwach. Einmal in Ballbesitz, ging nach vorne die Post ab.

Die Rostocker setzten die Vorgabe ihres Trainers, der „attraktiven Handball“ fordert, früh um. Vyron Papadopoulos traf per Kempa- Trick (nach Zuspiel von René Gruszka) zum 5:0.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Gäste-Trainer Gerald Oberbeck bereits seine erste Auszeit genommen. Mit der Herreinnahme eines weiteres Spielmachers (Nikolov) kamen die Hildesheimer etwas besser ins Spiel.

Der Vorsprung der Rostocker schmolz. Doch dank des überragenden Kominek, der 24 Würfe (darunter drei Siebenmeter), blieben die Hausherren stets vorn. „Er hat viele entscheidende und freie Bälle gehalten. Dadurch hat man vorne nicht den Druck, immer ein Tor machen zu müssen“, betonte Oliver Milde.

Nach der Pause das gleiche Bild: Die Anfangsphase gehörte erneut den Hausherren. Gruszka erhöhte per Kempa auf 19:14 (33.). Oberbeck nahm eine Auszeit und brachte sein Team auf Kurs.

Hildesheim verkürzte auf 18:20 (40.). Die Partie drohte zu kippen. Doch in den Schlüsselszenen hatten die einen Tick Tüchtigeren das bessere Ende für sich. Beim Stand von 22:20 eroberte Florian Zemlin mit Rieseneinsatz einen verloren gegangenen Ball zurück und leitete den Gegenangriff ein, den Papadopoulos zum 23:20 abschloss. Danach geriet der HCE nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Im Gefühl des sicheren Vorsprungs griffen die Hansestädter immer öfter in die Trickkiste. Vieles gelang, manches (noch) nicht. Egal! „Das Team hat eine richtig gute kämpferische Leistung gezeigt“, betonte Trainer Trtik. Oliver Milde fühlt sich schon jetzt in der Truppe wohl. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut“, sagte er. Gut möglich, dass er diese Stimmung bis Saisonende auskosten darf.

 

Stefan Ehlers

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sportmix
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Sonderseite Golfen in MV Immer mehr Menschen schwingen im Nordosten den Golfschläger. 16 000 Mitglieder hat der Landesverband inzwischen – zehn Mal mehr als Anfang des Jahrtausends. Lesen Sie auf unserer Sonderseite Geschichten über die Golfszene, Spieler aus dem Land und Prominente, die gern in MV golfen.
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.