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Sportmix Gerüchte um Draxler: Schalke kommt nicht zur Ruhe
Sportbuzzer Sportmix Gerüchte um Draxler: Schalke kommt nicht zur Ruhe
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03:43 29.08.2013
Torschütze gegen Saloniki: Schalkes Julian Draxler (r.). Quelle: Getty
Saloniki

Der 20-Millionen-Euro- Jackpot war gerade geknackt, da ging die emotionale Schalker Achterbahnfahrt direkt weiter. Gerüchte um einen Verkauf von Julian Draxler sorgten bei den Fans der Königsblaunen für helle Aufregung und Sportdirektor Horst Heldt läutete mit der Verpflichtung von „Mallorca-Flieger“ Dennis Aogo die heiße Phase bis zum Ende der Transferperiode ein. Schalke 04 kommt auch nach dem nervenaufreibenden 3:2 (1:0)-Sieg bei PAOK Saloniki und dem glücklichen Einzug in die lukrative Champions-League-Gruppenphase nicht zur Ruhe.

Wenige Tage vor dem Ende der Transferperiode am 2. September heizte Sportdirektor Horst Heldt die Gerüchteküche noch einmal mächtig an. Angesprochen auf einen Bericht der „Sport Bild “, dass Schalke nun doch einen direkten Verkauf von Draxler anstrebe, sagte Heldt: „Wir planen mit Julian, aber wenn jetzt ein Angebot über 70 Millionen kommt, was sage ich dann? Wir planen mit ihm, alles andere in dieser verrückten Fußball-Welt kann ich nicht beeinflussen.“

Draxler selbst, der mit einem Tor und einer Vorlage maßgeblichen Anteil am Schalker Befreiungsschlag hatte, war nach dem Sieg erstaunlich reserviert geblieben. „Alles gut ist jetzt natürlich nicht“, sagte der 19-Jährige: „Wir wissen, dass wir in der Bundesliga stark unter Zugzwang stehen, endlich mal zu punkten. Deswegen: Es ist mit Sicherheit keine heile Welt auf Schalke.“ Angeblich haben der FC Arsenal, der FC Chelsea und Manchester City nach wie vor großes Interesse an Draxler.

Konkreter wurde Heldt schon im Fall Dennis Aogo. Der Manager bestätigte, dass der beim HSV in Ungnade gefallene Linksverteidiger für ein Jahr ausgeliehen werden soll.

Eintracht macht die Schotten dicht
Thomas Schneider gibt heute seine Premiere als Proficoach beim VfB Stuttgart. Im Rückspiel der Europa- League-Qualifikation müssen die Schwaben ein 1:2 gegen HNK Rijeka aufholen, um die Gruppenphase zu erreichen.

Eintracht Frankfurt kann nach dem 2:0 im Hinspiel bei FK Karabach Agdam nur noch ein mittleres Fußball-Wunder vom Einzug in die nächste Runde abbringen. Trotzdem ließ Trainer Armin Veh eine komplette Woche Geheimtraining absolvieren.

TV: 18.00 Uhr, Sport1: Stuttgart - Rijeka, 20.30 Uhr, Kabel 1: Frankfurt - Agdam

Emanuel Reinke

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