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Sportmix Großes Finale: Strandfußballer küren Meister in Warnemünde
Sportbuzzer Sportmix Großes Finale: Strandfußballer küren Meister in Warnemünde
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01:35 22.08.2014
Am Strand von Warnemünde geht es am Wochenende um den nationalen Titel und die Qualifikation für das europäische Turnier. Quelle: Joachim Kloock

Es ist der krönende Abschluss der Strand- Fußball-Saison: der Beach-Soccer-Cup in Warnemünde an diesem Wochenende. Der Wettbewerb ist vergleichbar mit dem DFB-Pokal für die „Rasen-Kicker“. Vier Mannschaften treten beim Final-Turnier an, um die begehrte Trophäe zu gewinnen — darunter die Rostocker Robben, die erst vor zwei Wochen zum zweiten Mal deutscher Strand-Fußball-Meister wurden. Klares Ziel beim Heimspiel: Das Double aus Meisterschaft und Pokal soll her.

„Wir wollen wie schon in diesem Jahr wieder am Euro-Winners-Cup, quasi der Champions League der Beach-Soccer, teilnehmen. Dazu müssen wir das Turnier gewinnen“, sagt Robert Bullerjahn von den Rostocker Robben. „Ganz klar: Nur wenn wir am Ende ganz oben stehen, war es eine perfekte Saison.“

Doch die Konkurrenz ist stark: Neben dem Titelverteidiger BST Chemnitz hat sich auch der Drittplatzierte des Vorjahres, BeachKick Berlin, qualifiziert. Das Feld komplettieren die GWS Beach Pirates aus Siebenbäumen (Schleswig-Holstein).

Im ersten Halbfinale (Samstag/14.00 Uhr) treffen die Mannschaften aus Siebenbäumen und Chemnitz aufeinander. Die Robben spielen um 15.30 Uhr gegen Berlin. Das Spiel um Platz drei findet am Sonntag um 13 Uhr statt, 14.30 folgt das große Finale.

„Die Vorgaben für das Turnier kommen aus der DFB-Zentrale aus Frankfurt“, sagt Jasmin Sievert. Die 29-Jährige ist beim Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern für Projektmanagement und Prävention verantwortlich — und somit auch für die Planung des Beach-Soccer-Cups im Ostseebad. „Doch wir vor Ort kennen die Bedingungen natürlich besser. Somit macht es Sinn, dass wir die Organisation übernehmen.“ Sievert hat vier Landesmeister-Turniere in Graal-Müritz, Zinnowitz, Binz und Warnemünde auf die Beine gestellt. „Beach-Soccer gewinnt an Ansehen. Das hat viel mit den Rostocker Robben und dem 1. FC Versandkostenfrei zu tun, die beide in der Bundesliga spielen“, meint Sievert.

Bei der Premiere des Beach-Soccer-Cups in Warnemünde im vergangenen Jahr strömten rund 5000 Besucher zu den Partien an den Strand vor das Hotel Neptun. „Wenn wir dort weitermachen, wo wir 2013 aufgehört haben, wird es eine tolle Veranstaltung. Ich freue mich auf die hervorragenden Bedingungen in Rostock und die besten Beach-Soccer-Spieler des Landes“, sagte Klaus Jahn, Ausschusschef für Freizeit- und Breitensport beim Deutschen Fußball-Bund. Der Eintritt zu allen Partien ist kostenlos.

Beach-Soccer gewinnt an Ansehen.“

Jasmin Sievert (29),
Projektmanagerin beim Landesfußball-Verband



Karsten Lehmann

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