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Hamburg und Köln verlieren Auftakt im DEL-Halbfinale

Köln Hamburg und Köln verlieren Auftakt im DEL-Halbfinale

Hauptrunden-Sieger Hamburg Freezers und Vorjahresfinalist Kölner Haie laufen in den Halbfinalserien um die deutsche Eishockey-Meisterschaft überraschend einem Rückstand hinterher.

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Der Kölner Trainer Uwe Krupp stemmt sich mit seinen Spielern gegen die Niederlage. Foto: Henning Kaiser

Köln. Hauptrunden-Sieger Hamburg Freezers und Vorjahresfinalist Kölner Haie laufen in den Halbfinalserien um die deutsche Eishockey-Meisterschaft überraschend einem Rückstand hinterher.

Vor eigenem Publikum unterlagen die Kölner von Trainer Uwe Krupp am Mittwochabend den Grizzly Adams Wolfsburg mit 1:4. Die Hanseaten zogen zum Auftakt der Vorschlussrunden-Duelle ebenfalls auf eigenem Eis gegen den ERC Ingolstadt mit 1:3 den Kürzeren.

Bereits am Freitag stehen die zweiten Halbfinalpartien in Ingolstadt und Wolfsburg an. Das Finale erreicht, wer als Erstes vier Partien der Serie „Best of Seven“ für sich entscheidet.

„Ich glaube, wir haben verdient gewonnen“, sagte Ingolstadts Torhüter Timo Pielmeier bei ServusTV. „Der Wille war es.“ Nachdem sich die Hamburger in der Hauptrunde das Prädikat bestes Team verdient hatten und im Viertelfinale gegen Iserlohn etwas zittern mussten, mussten sie sich nun den bissigen Ingolstädtern geschlagen geben.

Die beste Chance der Gastgeber im ersten Abschnitt vergab Julian Jakobsen, der den Puck nicht an ERC-Torhüter Timo Pielmeier vorbeischieben konnte. Das rächte sich kurz darauf: In Unterzahl versenkte der Ingolstädter Robert Sabolic nach einem Solo den Puck zum 1:0 im Netz (18. Minute).

Über den Ausgleich durch James Bettauer (40.) durften sich die Hanseaten vor 7023 Zuschauern nur kurz freuen. Ingolstadts Derek Hahn stellte den Vorsprung nur 26 Sekunden später wieder her, nach einem Videobeweis wurde der Treffer anerkannt. „Ingolstadt ist eine starke Mannschaft“, räumte Hamburgs Stürmer Jerome Flaake in der zweiten Pause ein, „und hatte nun einmal mehr Glück als wir“. Wenige Sekunden vor der Schlusssirene traf Travis Turnbull noch ins leere Tor.

Die Begegnung in Köln vor 10 081 Zuschauern blieb im ersten Abschnitt torlos. „Das wird eine hartumkämpfte Serie“, hatte Kölns Trainer Uwe Krupp vorher gewarnt - und zumindest muss sein Team nun in den maximal sieben Duellen erst einmal einen Rückstand drehen.

In einer Neuauflage eines Vorjahres-Halbfinals fiel die Vorentscheidung im zweiten Drittel: Patrick Pohl brachte die Gäste in Führung (31.), Ramzi Abid legte schnell nach (32.). Der zweimalige DEL-Meister Köln kämpfte sich nach dem 0:3 durch Norman Milley (43.) noch einmal zurück. Doch Alexander Weiß gelang nur noch der Anschlusstreffer (46.), ehe Jeffrey Likens (58.) den Schlusspunkt für die Niedersachsen besorgte. 2013 hatten sich die Kölner in der Serie „Best of Five“ noch mit 3:0 behauptet.


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dpa

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