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Sportmix Handball-Frauen verlieren erstes Länderspiel 2014 knapp
Sportbuzzer Sportmix Handball-Frauen verlieren erstes Länderspiel 2014 knapp
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22:37 28.03.2014
Angie Geschke kam als beste Deutsche auf sieben Tore. Foto: Georgi Licovski
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Baia Mare

Ein Gegentreffer fünf Sekunden vor Schluss hat die deutschen Handball-Frauen einen gelungenen Einstand ins Länderspiel-Jahr 2014 gekostet. Der WM-Siebte verlor bei Gastgeber Rumänien mit 32:33 (16:17).

Dabei verspielte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Baia Mare in den letzten fünf Minuten einen Drei-Tore-Vorsprung. Beste Werferin im umformierten Team, in dem vier Stammkräfte fehlten, war Angie Geschke mit sieben Toren. Am Samstag treffen beide Teams erneut aufeinander.

Dem Streik auf dem Flughafen Frankfurt/Main war die deutsche Mannschaft durch eine vorzeitige Abreise bereits am Mittwochabend ausgewichen. Doch in Rumänien erwartete das Team um den neuen Kapitän Laura Steinbach am Spieltag eine Überraschung: Im Linienbus statt wie sonst im Reisebus wurde das DHB-Team in Baia Mara zur Halle gefahren.

Trotz der vergleichsweise unkomfortablen Anreise kam das Team schnell ins Spiel. Die 2:0-Führung (4.) gaben die Gäste wieder aus der Hand, boten dem favorisierten Gastgeber aber eine Partie auf Augenhöhe. In der Mannschaft von Bundestrainer Heine Jensen hüteten erstmals Ann-Cathrin Giegerich und Maike März das Tor. Sie ersetzten die angeschlagene Clara Woltering sowie die erkrankte Jana Krause. Zudem fehlten die Stammkräfte Anja Althaus und Kerstin Wohlbold.

Bis zum 17:16-Pausenstand für Rumänien konnte sich kein Team mit mehr als zwei Toren absetzen. Auch im zweiten Durchgang hielt die umformierte DHB-Auswahl mit. Vor allem die erfahrenen Susann Müller sowie Laura Steinbach in ihrem 100. Länderspiel sorgten immer wieder für Impulse. Nach dem 22:24-Rückstand (40.) kämpfte sich der WM-Siebte beim 28:26 (49.) durch die agile Angie Geschke erstmals seit der Anfangsphase mit zwei Toren in Front und erhöhte abermals durch die Rechtshänderin anschließend auf 29:26 (51.). Das reichte aber nicht zum Erfolg.



dpa

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