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Handball DHB-Auswahl freut sich auf Kosovo-Premiere
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11:37 25.10.2018
Die DHB-Spieler feiern den Kantersieg gegen Israel. Quelle: Silas Stein
Wetzlar

Der gelungene Start in die heiße Vorbereitungsphase der WM-Vorbereitung machte Deutschlands Handballern richtig Appetit auf das Premierenduell mit dem Kosovo.

„Unser Ziel ist es, dort ein ähnlich hohes Ergebnis einzufahren“, sagte Torhüter Andreas Wolff nach dem 37:21-Kantersieg gegen Israel zum Auftakt der EM-Qualifikation. Für das zweite Gruppenspiel an diesem Sonntag (19.30 Uhr) in Pristina forderte Wolff: „Im Hinblick auf die WM müssen wir weiter konzentriert arbeiten und einige Dinge verbessern.“

Mit zahlreichen Glanzparaden hatte der 27-Jährige am Mittwochabend in Wetzlar zum hohen Auftakterfolg in der Ausscheidung für die Europameisterschaft 2020 beigetragen. „Ich genieße es, hier zu sein. Es war ein besonders schöner Ausflug“, stellte der Keeper vom Rekordmeister THW Kiel nach dem Gute-Laune-Auftritt der DHB-Auswahl an seiner alten Wirkungsstätte zufrieden fest.

Obwohl die Israelis sportlich nur zweit- oder sogar drittklassig sind, nahm Bundestrainer Christian Prokop im Hinblick auf die Heim-Weltmeisterschaft im Januar einige wichtige Erkenntnisse mit. „Unser erstes Abwehrsystem war stabil, da haben wir kaum Fehler gemacht. Wir haben das Zusammenspiel zwischen Torhüter und Abwehrblock verbessert. Das ist keine One-Man-Show hinten im Kasten, sondern das muss richtig zusammenpassen bei der WM. Das hat gut funktioniert“, lobte er.

Auch im Angriff lief es über weite Strecken gut. Auf der mittleren Rückraumposition überzeugten Rückkehrer Martin Strobel und Youngster Tim Suton mit Schwung und Kreativität. Zudem wurden viele Tore über den Kreis herausgeholt. „Das sind alles Dinge, die wir bei der EM haben vermissen lassen und jetzt peu a peu verbessern wollen“, sagte Prokop.

Seine Schützlinge bewerteten den Auftritt ebenfalls positiv. „Wir wissen alle, dass Israel nicht unser Niveau hat. Aber es ist eine EM-Qualifikation, solche Spiele müssen gespielt werden. Wir haben unsere Spielzüge unter Wettkampfbedingungen verfeinert“, sagte Abwehrhüne Finn Lemke. „Jetzt gilt es, weiter daran zu feilen.“

Für Kreisläufer Jannik Kohlbacher war es „ein perfekter WM-Test unter Wettkampfbedingungen“, bei dem nach Ansicht von Rückraumschütze Julius Kühn vieles „Hand und Fuß“ hatte. Im Kosovo geht es nun um eine Vertiefung der Abläufe. „Das Angriffsspiel wird sich etwas verändern und die Abwehrsysteme sollen sich weiter stabilisieren“, formulierte der Bundestrainer die Vorgabe für die Pflichtaufgabe gegen den krassen Außenseiter.

Den Fuß vom Gaspedal wollen seine Schützlinge nicht nehmen. „Jeder ist mit 110 Prozent bei der Sache, wenn es für Deutschland geht“, betonte Kohlbacher. Teammanager Oliver Roggisch sieht den kommenden Wochen und Monaten daher zuversichtlich entgegen: „Das Thema WM wird immer größer, alle sind voll darauf fokussiert. Wir merken alle, dass es jetzt in die heiße Phase geht.“

dpa

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