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Handball DSV-Reserve übernimmt den Spitzenplatz
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00:05 12.12.2017
Frank Furche (hier in einem früheren Spiel) setzt sich durch. Er war mit acht Toren erfolgreichster Werfer beim Doberaner SV II. Quelle: Foto: Anja Ott
Bad Doberan

Die zweite Männermannschaft des Bad Doberaner SV hat das Spitzenspiel in der Handball-Verbandsliga (Staffel West) gegen den TSV Bützow mit 27:24 (15:13) gewonnen und führt die Tabelle nun an. Bemerkenswert: In dieser Begegnung kam DSV-Schiedsrichter Dominik Blank aufgrund des krankheitsbedingten Fehlens des zweiten Unparteiischen zum Einsatz und erhielt für seine Leistung ebenfalls Lob von allen Seiten.

Um den Traum von der Meisterschaft nicht platzen zu lassen, war ein Sieg der Doberaner gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Pflicht. Das machten die Hausherren auch von Beginn an deutlich. „Wir haben im Vorfeld nochmal die Bedeutung der Partie hervorgehoben“, sagte Trainer Henning Krüger. Und Kapitän Hans Wachtel ergänzte später im Anschluss an das letzte Heimspiel des Jahres: „Wir haben heute gewonnen, weil wir die bessere Einstellung zum Spiel hatten.“ Dank des Erfolges konnte die DSV-Reserve (14:4 Punkte) in der Rangliste vorerst an den Bützowern (13:3) vorbeiziehen, der TSV hat allerdings noch ein Spiel mehr in der Hinterhand.

„Wir waren gut vorbereitet auf die Bützower 5:1-Abwehr und haben den erwarteten Kampf angenommen und dagegengehalten“, zollte Henning Krüger seinen Mannen Respekt. Es sei von der ersten Minute an bis zum Schluss eine super Teamleistung gewesen, fügte der Coach hinzu.

Die Doberaner legten fulminant los und hatten sich nach acht Minuten bereits auf 6:1 abgesetzt. Die Gäste wurden danach besser und so entwickelte sich eine spannende Begegnung. Die Führung blieb aber stets aufseiten der Hausherren.

Auch die Bützower hatten die Wichtigkeit der Begegnung aus ihrer Sicht mit der Reaktivierung des drittligaerfahrenen Jan Dethloff (40) belegt. Doch auch mit dem Routinier und dem besten Torschützen der Partie – Maximilian Veit traf zehn Mal – auf ihren Seiten, den geballten Willen der Doberaner konnten sie in der Stadthalle an diesem Abend nicht brechen.

„Das Fundament für unseren Sieg war die Abwehrarbeit, vor allem im Mittelblock“, meinte Krüger, der im Jo-Jo-artigen Spielverlauf aber durchaus Momente des Zitterns erlebte. Denn beim 12:11 (23.) war Bützow ebenso wieder auf Tuchfühlung wie beim 20:19 (44.). Doch die Hausherren hielten dem Druck stand und hatten schließlich ordentlich Grund zum Feiern.

Bis zum Liga-Ende Mitte März haben die Doberaner Reservisten aber noch viele weitere schwere Aufgaben zu absolvieren. In den noch verbleibenden neun Spielen müssen sie allein sechsmal auswärts antreten.

So auch im letzten Pflichtspiel des Jahres, das die Krüger-Sieben am kommenden Sonnabend ins benachbarte Rostock zur HSG Uni (9. Platz, 6:14 Punkte) führen wird. Anpfiff in der Sporthalle Gerüstbauerring ist um 13 Uhr.

Statistik

Doberaner SV II: Hartlieb, Läritz – Wosar 4, Sitarek 2, Wachtel 1, Stölken, Sachs 2, Lehmann, Busse, Furche 8/5, Schlüter, Möde 3, Kröplin 7/1, Kotzian.

Siebenmeter: DSV II 7/6, TSV 7/5.

Strafminuten: DSV II 10, TSV 8.

Verbandsliga West

Doberaner SV II - TSV Bützow 27:24

Hagenower SV - BW Neukloster 20:28

Plauer SV - SV Crivitz 43:22

Schwerin-Leezen - TSG Wittenburg 29:26

Matzlow Garwitz - HSG Uni Rostock 29:27

1.

Doberaner SV II

9

234:196

14:4

2.

TSV 1952 Bützow

8

217:169

13:3

3.

Plauer SV

10

279:248

13:7

4.

BW Neukloster

10

261:237

12:8

5.

Schwerin-Leezen

8

224:209

9:7

6.

TSG Wittenburg

9

215:212

9:9

7.

Matzlow-Garwitz

10

266:301

8:12

8.

Hagenower SV

9

195:221

6:12

9.

HSG Uni Rostock

10

255:292

6:14

10.

SV Crivitz

9

222:283

2:16

Simone Seidel

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