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Handball Deutsche Handballerinnen peilen Pflichtsieg gegen China an
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05:22 06.12.2017
Bundestrainer Michael Biegler peilt mit den deutschen Handballerinnen den nächsten Sieg an. Quelle: Hendrik Schmidt
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Leipzig

Gleich nach dem gemeinsamen Abendessen im Team-Hotel schwor Bundestrainer Michael Biegler die deutschen Handball-Frauen auf die Pflichtaufgabe gegen China ein.

Zur Vorbereitung blieb nur wenig Zeit, denn nicht einmal 24 Stunden nach dem 22:22 gegen Serbien ist die DHB-Auswahl an diesem Mittwoch (18.00 Uhr) schon wieder gefordert. „Die Taktung ist einfach schneller. Wir müssen ganz schön die Kurve kriegen, aber das werden wir auch tun“, sagte Biegler.

Einen Auftritt mit halber Kraft kann sich sein Team trotz des vorzeitigen Einzugs ins WM-Achtelfinale nicht leisten. „Wenn wir nach Hamburg wollen, muss es einen Pflichtsieg geben“, formulierte Rechtsaußen Svenja Huber die Marschroute. „Wir tun gut daran, voll fokussiert in die Partie zu gehen. Wir müssen in unseren Köpfen festsetzen, dass es nur mit 100 Prozent geht.“

Dafür wird Biegler sorgen. Einen Schlendrian will er nicht akzeptieren. „Wir werden dieses Spiel sehr ernst nehmen“, verkündete er. „Aber ich bin mir auch sicher, dass wir dieses Spiel gewinnen werden.“

Auch wenn im Fernduell mit den punkgleichen Serbinnen (beide 5:1) eventuell das Torverhältnis im Kampf um den Gruppensieg den Ausschlag geben könnte, will Biegler keine wilde Torejagd forcieren. „Das wäre der falsche Weg“, sagte der 56-Jährige.

Geduld statt Attacke lautet also das Motto. Zumal die DHB-Auswahl im Abnutzungskampf gegen Serbien viel Kraft gelassen hat. „Es wäre sehr gefährlich, China zu unterschätzen, nur weil sie bisher nicht erfolgreich waren“, warnte Huber. „Das ist sicher nicht der stärkste Gegner in der Gruppe, aber angesichts des Doppelspieltages werden die Beine etwas schwerer sein als sonst.“

Ähnlich äußerte sich Torfrau Katja Kramarczyk: „Wir werden uns gut vorbereiten, denn es ist nicht einfach, innerhalb von 24 Stunden zwei Spiele zu bestreiten“, sagte die 33-Jährige. „Wir brauchen volle Konzentration und beste Qualität auf der Platte.“

dpa

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