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Empor geht am Ende die Puste aus

Rostock Empor geht am Ende die Puste aus

Die Rostocker verlieren Drittliga-Duell gegen Handball Sport Verein Hamburg mit 25:31 und rutschen auf Rang neun ab

Rostock. Till Wiechers war hin- und hergerissen. „Ich bin enttäuscht und sauer, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben“, meinte der Trainer des Drittligisten HC Empor Rostock. Andererseits sei er „stolz auf meine Jungs“, die bei der gestrigen 25:31 (14:12)-Niederlage gegen den Handball Sport Verein Hamburg kämpferisch durchgängig und spielerisch über weite Strecken überzeugten.

Auch wenn es das Ergebnis nicht widerspiegelt: Die Partie war lange Zeit hart umkämpft. Beide Teams begannen nervös und leisteten sich eine Reihe von Flüchtigkeitsfehlern. Der HCE, der ohne Michael Höwt (Magen-Darm-Probleme) antrat, geriet mit 8:10 (22.) in Rückstand. Danach ging ein Ruck durch die junge Truppe, die fortan in der Deckung besser zupackte. Ole Schramm sorgte per Tempogegenstoß

für den Ausgleich (24.). Mit einem Doppelschlag brachte Julius Porath sein Team wenig später mit 13:11 in Führung. Es folgte die kurioseste Szene des Spiels. André Meuser traf vom Kreis, doch zeitgleich ertönte die Sirene. Nach einigen Diskussionen entschieden die Schiris auf Siebenmeter, den Robin Breitenfeldt verwandelte – 14:11.

Nach dem Wechsel bediente der glänzend aufgelegte Breitenfeldt Rechtsaußen Porath, der per Kempa-Trick zum 15:12 erhöhte. Doch dreieinhalb Minuten später war es vorbei mit der Rostocker Herrlichkeit.

Ein Dreierpack von Gäste- Spieler Leif Tissier zum 15:15, eine Zeitstrafe von André Meuser, ein verworfener Siebenmeter von Breitenfeldt und ein Konter von Felix Mehrkens – und schon stand es 15:16 (34.).

„Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir ein paar Zeitstrafen kassiert. Das hat uns aus der Ruhe gebracht“, meinte Ole Schramm, der wie auch Torhüter Leon Mehler heute zur U-20-Nationalmannschaft reist.

Fortan hatten die Hamburger, bei denen der erkrankte Stefan Schröder (Weltmeister von 2007) fehlte und auch der Ex-Kieler Blazenko Lackovic nicht zum Einsatz kam, das bessere Momentum auf ihrer Seite. Kevin Lux scheiterte freistehend – statt 23:22 fiel im Gegenzug das 22:23 (47.). Mehler hielt einen Siebenmeter, beim Abpraller war Mehrkens wacher und erhöhte auf 27:24 (55.).

Das aufwändige Laufspiel der Rostocker, die nach der Pause in der Abwehr oftmals zu passiv waren, forderte Tribut. Auch im Angriff schnellte die Fehlerquote nach oben. Das war fatal, denn das Empor-Gehäuse war durch den Wechsel des Torhüters zu Gunsten eines weiteren Feldspielers verwaist. „Diese Variante ist schwer zu bespielen. Ich bin heilfroh, dass wir hier gewonnen haben“, zeigte sich Gäste-Coach Torsten Jansen erleichtert.

Ungeachtet der dritten Niederlage in Folge, durch die Empor auf Rang neun abrutschte, war Ex-Nationalspieler Tilo Strauch vom Auftritt der Rostocker „positiv beeindruckt. Spielerisch ist das deutlich besser als in der vergangenen Saison“, meinte der 52-Jährige. „Zum Ende hin waren sie etwas unkonzentriert, aber das war wahrscheinlich eine Kraftfrage.“

Stefan Ehlers

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3.Füchse Berlin20587534328
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11.VfL Fredenbeck205005661426
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HSV Waren 2 - HV Ückeritz40:16
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2.Torgelower SV Greif564631
3.HV Altentreptow 2213022
4.HSV Greif Torgelow465613
5.HSG Uni Greifswald 2222504
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Thüringer HC - SG BBM Bietigheim22:33
HC Leipzig - FA Göppingen33:27

RangVereinToreGgTorePunkteMinusp.
1.SG BBM Bietigheim857603520
2.Thüringer HC805667448
3.TuS Metzingen7586553814
4.Buxtehuder SV7727023319
5.VfL Oldenburg7477033220
6.HC Leipzig7517153022
7.BVB Dortmund6016372824
8.Bayer Leverkusen6456842230
9.HSG Blomberg-Lippe7017302032
10.FA Göppingen7157562032
11.HSG Bad Wildungen7087891537
12.Neckarsulmer Sportunion6247251339
13.TV Nellingen6478111042
14.SVG Celle601755745