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Handball Greifswald mit starker zweiter Halbzeit
Sportbuzzer Sportmix Handball Greifswald mit starker zweiter Halbzeit
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00:00 18.10.2017
Greifswald

Das Handballspiel in der MV-Liga zwischen dem HC Vorpommern-Greifswald und dem SV Warnemünde war nichts für schwache Nerven. Dank einer starken kämpferischen Leistung behaupteten sich die gastgebenden Greifswalder mit 27:26. Zur Halbzeit hatten die Gäste noch mit 17:12 geführt. Nach dem Abpfiff war der Greifswalder Trainer Thomas Krabbe erschöpft, aber glücklich: „Ich muss meinem Team ein ganz großes Kompliment machen! Auch wenn nicht immer alles geklappt hat, gab es an der kämpferischen Einstellung nichts auszusetzen. Wir haben gezeigt, dass wir auch ein Spiel drehen können.“

Die Partie begann nicht besonders vielversprechend für die Hausherren. Nach 90 Sekunden hatten sie den ersten Siebenmeter verworfen und in der 4. Minute lagen sie mit 0:2 hinten. In der 11. Minute (5:5) war das Match dann wieder völlig offen. Doch es gelang nicht, das Spiel an sich zu reißen. Immer wieder gingen die Gastgeber fahrlässig mit guten Torchancen um. Auch in der Defensive fehlte es phasenweise an der richtigen Abstimmung. So setzte sich Warnemünde auf 9:6 (18.) ab. Das Greifswalder Trainergespann Krabbe/Mahlitz reagierte und zog die Grüne Karte, um in der Auszeit die Mannschaft wachzurütteln. Doch die erhoffte Wirkung blieb aus. Der HC spielte nicht überragend, so dass die Gäste nach 30 Minuten mit 17:12 führten.

In der Kabine des HC gab es dann eine klare Ansprache. „Ich will volle Konzentration beim Abschluss und mehr Aggressivität in der Abwehr sehen“, forderte Krabbe. Es dauerte nur kurze Zeit, bis in der Abwehr richtig zugepackt und Warnemünde gezwungen wurde, über die Außenpositionen anzugreifen. Diese Würfe waren dann die Beute des glänzend aufgelegten Dominic Dehne, der es schaffte, seinen Kasten 15 Minuten sauber zu halten. Der HC holte sich die Führung zurück. In der 56. Minute stand es 25:24. Als die Greifswalder dann im folgenden Angriff einen Siebenmeter verwarfen, hatten die Gäste sogar die Chance zum Ausgleich. Doch den konnten die Vorpommern verhindern, die selbst zum 26:24 trafen. Bis zum Abpfiff kämpften sie erbittert um jeden Ball.

HC Vorpommern-Greifswald: Rohleder, Dehne – Lüthke 3, Mouginot, Bleul, Warmer 3, C. Schulz 8, Osnowski, Marks 2, Teige 2, Borchardt 1, Wodke 6, Wessel, Mahlitz 2.

Strafwürfe: Greifswald 8/6, Warnemünde 3/3.

Strafminuten: Greifswald 8, Warnemünde 12.

Mayk Schulz

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