Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 2 ° bedeckt

Navigation:
Handballer der Spielgemeinschaft ohne jede Chance

Berlin/Greifswald Handballer der Spielgemeinschaft ohne jede Chance

Die SG Uni Greifswald/Loitz verliert bei der zweiten Mannschaft der Berliner Füchse mit 22:44 / Kokoszka trifft zehnmal

Voriger Artikel
Empor ohne Furcht vor Liga-Krösus
Nächster Artikel
TSG-Handballer begeistern beim Heimauftakt

Mit zehn Treffern war Aleksander Kokoszka (M.) in Berlin erneut bester Torschütze der SG Uni Greifswald/Loitz.

Quelle: Foto: Ralf Scheunemann

Berlin/Greifswald. Nun ist es doch passiert. In ihrem vierten Saisonspiel in der Handball-Oberliga-Ostsee-Spree kassierten die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz bei den Füchsen Berlin II ihre erste Saisonniederlage. So klar wie das Ergebnis von 22:44 war auch der Spielverlauf. SG-Torwart Michael Borchardt brachte es deutlich zum Ausdruck: „Berlin gehört in eine andere Liga. Die Mannschaft verfügt über eine ganz andere Qualität als wir und kann für uns im Kampf um die Punkte kein Maßstab sein. Unsere Zähler, die wir im Kampf für den Klassenverbleib brauchen, müssen wir gegen andere Gegner holen.“

Bereits nach sechs Minuten lag Berlin mit 7:3 vorn. Greifswald/Loitz kämpfte aber unverdrossen, auch wenn die Füchse ungemein antrittsschnell waren. Wenn kein eigener Fehlwurf zustande kam, zappelte der Ball auch im Netz der SG Uni. Beide Torhüter, Borchardt und Weier, waren bei jedem Gegentreffer ohne jegliche Chance. Die Würfe der Berliner spiegelten eine enorme Abschlussqualität wider. Bis zur Halbzeitpause bauten die Gastgeber den Vorsprung auf 22:11 aus.

SG-Trainer Alexander Einweg versuchte durch taktische Änderungen den Spielfluss der Füchse einzudämmen. Seine Mannschaft stemmte sich mit ganzer Kraft gegen das drohende Debakel und versuchte, das Beste aus diesem ungleichen Spiel zu machen. „Wir waren in allen Belangen unterlegen und haben nie in unser Spiel gefunden. Dieser Gegner ließ uns aber auch keine Chance“, resümierte Einweg. „Nur mit Kampf und Geschlossenheit kann man einem solchen Rivalen nicht Paroli bieten. Diese Niederlage war nicht zu vermeiden. Wir haken sie ab und schauen auf das nächste Spiel.“

In der zweiten Spielhälfte wiederholten die Füchse den Blitzstart. In der 37. Minute stand es bereits 27:13. Erst nach dem 38:18 (53.) zeigte die SG Uni etwas mehr Spielfluss. Erik Schumacher, Lukasz Stefanicki und Hannes Lemcke erzielten drei Treffer in Folge. Positiv bei Greifswald/Loitz war das Spiel am gegnerischen Kreis. Neun Siebenmeter, von denen Greifswald/Loitz sechs verwandelte, zeugen vom Einsatz an der gegnerischen Sechsmeterlinie. Vor allem Radoslaw Wolski ging keinem Zweikampf aus dem Weg und holte mehrere Strafwürfe heraus.

In der Schlussphase legte die Berliner nochmals zu und schraubten das Ergebnis auf 44:22 hoch. SG-Co-Trainer Malte Löning bilanzierte nach dem Abpfiff: „Bereits nach den ersten fünf Gegentreffern und ohne eigenen Torerfolg standen die Weichen auf Niederlage. Berlin hatte die bessere Mannschaft. Wir lassen uns von diesem klaren Ergebnis aber keinesfalls zurückwerfen. Phasenweise zeigten wir gute Spielzüge, mussten der starken Berliner Abwehrarbeit allerdings Tribut zollen. 44 Gegentore sind viel. Wir haben aber auch 22 Mal getroffen. Dazu konnten wir wertvolle Erfahrungen über die Spielweise einer anderen Handballwelt sammeln.“

Trotz der Niederlage rangiert die SG Uni als Neuling nach fünf Spieltagen mit 6:2 Punkten auf einem beachtlichen vierten Tabellenplatz und sieht nun erwartungsvoll dem großen Vorpommern-Derby am nächsten Sonnabend in Greifswald gegen den Tabellenzweiten Stralsunder HV entgegen.

SG Uni Greifswald/Loitz: Borchardt,

Weier – Czekansky, Stefanicki 3, Schramm, Seidel, Hagemeier, Olejniczak, Wolski 2, Kokoszka 10/4, Schumacher 2/1, Lemcke 5/1.

Strafwürfe: SG 9/6, Berlin 3/3.

Strafminuten: SG 10, Berlin 6.

Ralf Scheunemann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Handball

HC Vorpommern- Greifswald unterliegt 23:29

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Handball

Bundesliga

Göppingen - N-Lübbecke24:19
Flensburg-Handewitt - Melsungen33:29
THW Kiel - HSG Wetzlar25:26
TVB Stuttgart - Hannover-Burgdorf26:33
Lemgo - Erlangen24:24
DHfK Leipzig - Magdeburg22:23
Gummersbach - Eulen LudwigshafenSo., 12.30
Minden - HüttenbergSo., 15.00
RangVereinSpieleToreGgTorePunkteMinusP
1.Rhein-Neckar Löwen20618484346
2.TSV Burgdorf21606552339
3.Füchse Berlin20587534328
4.SG Flensburg-Handwitt216145343210
5.THW Kiel216225322913
6.SC Magdeburg216255642913
7.MT Melsungen215765372814
8.DHfK Leipzig215715472517
9.TBV Lemgo215435792022
10.HSG Wetzlar215505312022
11.FA Göppingen215685741824
12.GWD Minden205285631624
13.HC Erlangen214935731329
14.VfL Gummersbach204995631030
15.TuS Nettelstedt214735531032
16.TVB Stuttgart21505589933
17.TV Hüttenberg20494583733
18.Eulen Ludwigshafen20459539733
201802172202

2. Bundesliga

Elbflorenz Dresden - Lübeck-Schwartau25:25
TuSEM Essen - BBM Bietigheim30:35
Eintracht Hagen - HSG Nordhorn26:24
Neusser HV - HBW Balingen12:22
ASV Hamm - Rimparer Wölfe27:22
ThSV Eisenach - TV Emsdetten25:27
HG Saarlouis - EHV Aue29:29
HSC Coburg - Wilhelmshaven29:26
Dessau-Roßlau - Bergischer HC15:31
Eintracht Hildesheim - HSG KonstanzSo., 17.00
RangVereinSpieleToreGgTorePunkteMinusP
1.Bergischer HC22653519422
2.BBM Bietigheim226706053311
3.HL-Schwartau225655353113
4.ASV Hamm226195523113
5.Rimpar Wölfe225945502915
6.HSC Coburg225835402816
7.HSG Nordhorn225705602618
8.TV Emsdetten226296072618
9.HBW Balingen226335622519
10.Dessau-Roßlau225926192420
11.TUSEM Essen225926052024
12.Eintracht Hagen225946361826
13.Neusser HV224985431826
14.Wilhelmshavener HV225786241727
15.Elbflorenz Dresden225546021529
16.EHV Aue225796251430
17.Eintr. Hildesheim215205761230
18.ThSV Eisenach225585901034
19.HG Saarlouis225556351034
20.HSG Konstanz21559610933
201802172108

3. Liga Nord

Altenholz - HSV Hamburg20:26
TSV Burgdorf II - VfL Potsdam30:35
DHK Flensborg - Oranienburg24:23
HF Springe - SVM Schwerin34:31
Burgwedel - Barmbek23:22
HCE Rostock - HSV Hannover27:28
SG Flensburg II - Fredenbeck26:23
RangVereinSpieleToreGgTorePunkteMinusP
1.HSV Hamburg19592455344
2.TSV Altenholz19607539308
3.HF Springe195565252513
4.SVM Schwerin185054842313
5.TSV Hannover-Burgdorf II185024792115
6.HSV Hannover174724771915
7.HC Oranienburg194754761820
8.1. VfL Potsdam185075161719
9.SG Flensburg-Handewitt II184904981620
10.DHK Flensborg195025481523
11.VfL Fredenbeck194765421325
12.Hannover-Burgwedel195015391226
13.MTV Braunschweig174374641123
14.HCE Rostock174224531024
15.HG HH-Barmbek184615101026
201802111903

Handball

Handball Kreisunion MV Ost

HSG Uni Greifswald 2 - HV Altentreptow 2indiv.1
HSV Waren 2 - HV Ückeritz40:16
HSV Greif Torgelow - Torgelower SV Greif21:31

RangVereinToreGgTorePunkteMinusp.
1.HSV Waren 2703740
2.Torgelower SV Greif564631
3.HV Altentreptow 2213022
4.HSV Greif Torgelow465613
5.HSG Uni Greifswald 2222504
6.HV Ückeritz4162-15
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.

Handball

Handball-Bundesliga Frauen

Bayer Leverkusen - VfL Oldenburg25:30
Neckarsulmer Sportunion - TuS Metzingen26:23
Buxtehuder SV - HSG Bad Wildungen31:28
SVG Celle - BVB Dortmund29:30
HSG Blomberg-Lippe - TV Nellingen37:23
Thüringer HC - SG BBM Bietigheim22:33
HC Leipzig - FA Göppingen33:27

RangVereinToreGgTorePunkteMinusp.
1.SG BBM Bietigheim857603520
2.Thüringer HC805667448
3.TuS Metzingen7586553814
4.Buxtehuder SV7727023319
5.VfL Oldenburg7477033220
6.HC Leipzig7517153022
7.BVB Dortmund6016372824
8.Bayer Leverkusen6456842230
9.HSG Blomberg-Lippe7017302032
10.FA Göppingen7157562032
11.HSG Bad Wildungen7087891537
12.Neckarsulmer Sportunion6247251339
13.TV Nellingen6478111042
14.SVG Celle601755745