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Handball Insel-Handballer überzeugt von erfolgreichem Spiel gegen Cottbus
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06:20 09.03.2018

Nach dem „Stolperer“ am vergangenen Wochenende in Doberan (30:31) sinnen die Handballer des HSV Insel Usedom nun auf Wiedergutmachung. In der Ostsee-Spree-Oberliga treffen die Insulaner in der Ahlbecker Pommernhalle am Sonnabend um 19 Uhr auf den LHC Cottbus (Hinspiel 29:25 für den HSV).

In den vergangenen Spielzeiten kreuzten sich die Wege beider Teams des Öfteren. Unvergessen sind die Duelle um den Drittliga-Aufstieg in der Saison 2015/16. Der HSV qualifizierte sich letztlich für die höhere Spielklasse. „Cottbus hat immer noch eine gute Mannschaft“, sagt HSV-Trainer Nico Heidenreich. „Die Lausitzer haben zum Beispiel auch ihr Hinspiel in Stralsund gewonnen. Warum die Mannschaft, die momentan auf dem siebten Platz steht, nicht so richtig in Fahrt kommt, weiß ich nicht. Wir sind auf jeden Fall gewarnt“, so der HSV-Coach.

Ähnlich sieht es auch der Cottbuser Spieler Glenn Nietzel, der viele Jahre für den HSV Insel Usedom gespielt hat. „Unsere Saison läuft leider nicht so, wie wir uns das mit Beginn der Serie vorgestellt hatten. Unser Kader ist im Moment sehr klein. Derzeit müssen wir aus gesundheitlichen Gründen auf einige Leistungsträger verzichten“, sagt Nietzel. So hat sich auch Marcus Fischer, der ebenfalls ein Ex-HSV-Spieler ist, erneut einen Kreuzbandriss zugezogen. „Wir werden aber natürlich trotzdem alles geben, um die Punkte von der Insel zu entführen“, sagt Nietzel.

Die Vorfreude auf die Partie beim HSV ist ihm deutlich anzumerken. „Für mich ist es als Ex-HSVler natürlich etwas Besonderes, vor diesem tollen Publikum in der Pommernhalle aufzulaufen. Ich freue mich riesig darauf“, sagt Nietzel, der zudem einen weiteren ehemaligen HSV-Spieler ins Gespräch bringt: Torwart Florian Berndt. Auch er freue sich, endlich mal wieder auf der Insel zu sein, sagt Nietzel.

Die Lausitzer lieferten bisher durchwachsene Ergebnisse ab. Tollen Erfolgen in Stralsund (31:30) und Altlandsberg (29:28) stehen bittere Niederlagen – wie gegen Greifswald/Loitz (27:28) und zuletzt zu Hause gegen Grünheide (23:28) – gegenüber. Mit Nick Widera haben die Cottbuser einen treffsicheren Spieler in ihren Reihen. 133-mal traf er bisher in dieser Saison und liegt damit auf Platz zwei der Liga-Torschützenliste.

Nico Heidenreich fordert von seinem Team natürlich trotzdem einen Erfolg: „Wir spielen vor eigenem Publikum. Die Stimmung der letzten Wochen in der ,Pommernhölle’ war grandios. Da möchten wir den Zuschauern etwas zurückgeben und die Punkte einfahren. Wir hoffen auch diesmal wieder auf eine gut gefüllte Halle. Gerade bei der derzeitigen Personalsituation können die Anfeuerungen der Fans Wunder wirken.“

Mit Christoph Dübener, Ben Teetzen, Markus Witt, Lech Krynski, Robin Kellermann und dem langzeitverletzten Patrick Glende ist die Ausfallliste wieder etwas länger geworden. „Auch das wird die Mannschaft wegstecken", meint Glende. Eine Niederlage wie in Doberan könne passieren. „Sie muss aber ein Ausrutscher bleiben. Wenn wir unsere gewohnte Stabilität in der Abwehr wieder hinbekommen, dann gewinnen wir auch diese Partie.“ Die Mannschaft sei in der Breite gut aufgestellt und habe somit die Ausfälle in den letzten Partien schon gut kompensiert. „So muss es weitergehen“, wünscht sich Glende.

Andreas Dumke

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