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Handball Meister-Löwen auf Weg zum Titel - Kiel besiegt Füchse
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00:29 24.04.2018
Andy Schmid (M) von den Rhein-Neckar Löwen setzt sich gegen die Hannoveraner Abwehr durch. Quelle: Hauke-Christian Dittrich
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Hannover

Handball-Bundesligist Rhein-Neckar Löwen steuert auf seine dritte Meisterschale in Serie zu. Der Titelverteidiger gewann sein Auswärtsspiel bei der heimstarken TSV Hannover-Burgdorf mit 26:23 (14:13).

Die Löwen führen die Bundesliga-Tabelle nunmehr mit 48:8 Punkten an. Zudem profitierten die Badener von einer Niederlage ihres Verfolgers Füchse Berlin. Die Hauptstädter unterlagen Rekordmeister THW Kiel deutlich mit 20:25 (8:15).

Die Füchse sind sechs Spiele vor Saisonabschluss mit 43:13 Punkten Dritter. Platz zwei hat die spielfreie SG Flensburg-Handewitt (46:12) inne, die allerdings eine Partie mehr ausgetragen hat. Der Kampf um Platz zwei ist in dieser Saison besonders wichtig, denn nur der Vize darf den Meister in die neue Champions-League-Saison begleiten.

In Hannovers TUI-Arena stand die Partie lange auf des Messers Schneide. Die Heimstärke der Gastgeber, die in 14 Heimspielen nicht eine Niederlage kassiert und lediglich einen Punkt gegen Frisch Auf Göppingen abgegeben hatten, beeindruckte auch die Löwen. Entsprechend selbstbewusst gingen die Niedersachsen zu Werke.

Mit 4:2 zogen die Hausherren in Front. Trotz der Verletzten Pavel Atman, Mait Patrail, Torge Johannsen und Runar Karason hatte die Mannschaft Siegchancen. Die Hannoveraner vergaben aber mehrere gute Torchancen und hatten in den letzten Minuten nichts mehr zuzusetzen. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Es lag an der Chancenverwertung“, sagte der achtfache Torschütze Fabian Böhm im TV-Sender Sky. Spielmacher Andy Schmid von den siegreichen Löwen gestand: „Wir waren nicht gut, haben zu viele Fehler gemacht.“

In Kiel deutete sich zunächst ein Fiasko für die Gastgeber an. Mit 5:2 lagen die Berliner nach zehn Minuten in Front. Die THW-Abwehr konnte die aggressiven Berliner zu Beginn nicht stoppen. Doch dann kippte das Spiel.

Die 10 285 Zuschauer in der ausverkauften Sparkassen-Arena peitschten ihre Mannschaft nach vorn. Mit dem überragenden Spielmacher Domagoj Duvnjak und dem starken Torhüter Niklas Landin rissen die Kieler die Partie an sich. Vom 5:6 (14. Minute) zogen die Gastgeber auf 16:8 davon. Danach lagen die Kieler sogar mit zehn Toren vorn. „Das ist ganz bitter für uns“, meinte Berlins Torhüter Silvio Heinevetter.

Im Kellerduell schaffte der Tabellenletzte Eulen Ludwigshafen einen 29:28 (13:12)-Erfolg beim 16. TuS N-Lübbecke. Der Aufsteiger aus Ludwigshafen ist mit elf Punkten bis auf einen Zähler an Lübbecke und TV Hüttenberg herangerückt und schöpft Hoffnung im Abstiegskampf. Frisch Auf Göppingen kam im Duell mit dem Tabellennachbarn SC DHfK Leipzig nicht über ein 20:20 (12:9) hinaus.

dpa

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