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Handball SG Uni will endlich wieder Punkte holen
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05:00 09.03.2018

Sieben Spieltage vor dem Saisonende der Handball-Oberliga verschärft sich der Kampf um den Verbleib in dieser Spielklasse. Nachdem am vergangenen Wochenende die direkten Konkurrenten der SG Uni Greifswald/Loitz, der Doberaner SV gegen Usedom (31:30) und der Grünheider SV in Cottbus (28:23), zu Siegen kamen, steht die SG unter Zugzwang.

Morgen ist der Tabellenachte SG OSF Berlin ab 19.00 Uhr zu Gast in der Loitzer Peenetalhalle. Berlin hat ein Spiel mehr absolviert als Greifswald/Loitz und 16:22 Punkte auf der Habenseite. Zuletzt unterlag OSF Berlin im Stadtderby dem Spitzenreiter Füchse II mit 25:33. Mit einem Erfolg könnte die SG Uni in der Tabelle an der Mannschaft aus Berlin Schöneberg-Friedenau vorbeiziehen.

Das Hinspiel verlor Greifswald/Loitz nur knapp mit 22:23. Nach den Niederlagen gegen Usedom (Tabellendritter/20:24), Füchse Berlin (1./25:34) und Stralsund (2./19:23) gibt es für die SG Greifswald/Loitz keine andere Alternative, als die zwei Punkte aus dem Spiel gegen Berlin in Loitz zu behalten.

„Gegen die drei Spitzenmannschaften haben wir uns von der kämpferischen Seite her ordentlich präsentiert“, stellt SG-Trainer Alexander Einweg fest. „Gegen OSF und eine Woche später gegen Bad Doberan müssen wir unser Punktekonto unbedingt aufstocken. Die Trainingseinstellung stimmt mich zuversichtlich.“ Wichtig sei, dass die Mannschaft an ihre Chance glaube und „dass vor allen Dingen jeder Angriff erfolgreich abgeschlossen wird. Dann stehen unsere Chancen auf einen Sieg nicht schlecht“, sagt Einweg. Personell stehen dem Trainer der SG Uni alle Akteure des Kaders zur Verfügung.

Die Handballer des HC Vorpommern-Greifswald bestreiten am Sonnabend ihr nächstes Auswärtsspiel in der MV-Liga. Dann geht es zum Spitzenreiter nach Neubrandenburg. So richtig freuen auf diese Partie kann sich die Mannschaft im Moment aber nicht. Trainer Thomas Krabbe schraubt die Erwartungshaltung deshalb auf ein Minimum herunter: „Vor wenigen Wochen hätten sich alle Spieler auf diese Partie gefreut. Aber das Verletzungspech reißt bei uns einfach nicht ab. So stehen mir am Samstag nur fünf etatmäßige Spieler aus der ersten Mannschaft zur Verfügung.“ Laut Statut des Verbandes ist der HC aber verpflichtet, das Team mit Spielern der zweiten und dann der dritten Mannschaft aufzufüllen. „Allerdings ist der Sprung aus der Bezirks- in die MV-Liga schon beachtlich, so dass wir wohl Lehrgeld zahlen werden“, sagt Krabbe. „Ich hoffe dennoch, dass die verbliebenen und die Neu-Spieler der ersten Mannschaft ein wenig Spaß haben werden und das Spiel vor der Neubrandenburger Kulisse auch ein wenig genießen können. Ziel kann es nur sein, sich so gut wie möglich zu verkaufen und als geschlossene Mannschaft in der Vier-Tore-Stadt aufzutreten.“

Ralf Scheunemann und Mayk Schulz

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