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Handball Schwere Aufgaben für Handballer
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00:00 20.10.2017
SG-Spieler Hannes Lemcke (beim Wurf) zeigte in den bisherigen Spielen als Rückraumspieler und Rechtsaußen starke Leistungen. Quelle: Foto: R. Scheunemann
Loitz/Greifswald

Am 7. Spieltag der Handball-Oberliga-Ostsee-Spree steht für die SG Uni Greifswald/Loitz die zweite Reise nach Berlin auf dem Spielplan.

Morgen (Anpfiff 17.30 Uhr) ist die SG Uni bei der SG OSF Berlin zu Gast.

Trotz der drei Siege zum Saisonbeginn ist bei der SG durch die folgenden Niederlagen gegen die Füchse Berlin II und gegen den Stralsunder HV Ernüchterung eingetreten. Trainer Alexander Einweg sieht dennoch keinen Grund zur Panik. „Wir stehen immer noch über dem Strich. Berlin und Stralsund sind die Topfavoriten der Liga. Das ist nicht unser Maßstab. Wir wollen uns so weit wie möglich von den Abstiegsplätzen fernhalten, alles andere ist ein Zubrot.“

Allerdings sehen sich Einweg und sein Team auch gegen OSF Berlin in der Außenseiterrolle. „OSF spielt schon mehrere Jahre in der Oberliga und das in konstanter Besetzung. Wir haben zuletzt Lehrgeld gezahlt und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Wir wollen solide auftreten und unsere Fortschritte nachweisen“, sagt der Uni-Trainer. OSF Berlin unterlag am letzten Wochenende den Füchsen Berlin nur mit 27:30 und wird mit Sicherheit bestrebt sein, dem bisher einzigen Heimsieg (gegen SV Brandenburg-West) den zweiten Erfolg in eigener Halle folgen zu lassen. Erschwerend kommt für die SG Uni Greifswald/Loitz hinzu, dass mit Aleksander Kokoszka und Erik Schumacher wichtige Spieler berufsbedingt ausfallen.

Die Männer des HC Vorpommern-Greifswald sind morgen in der zweiten Runde des Landespokals gefordert. Sie reisen zum Ribnitzer HV und stehen damit dem Pokalsieger der vergangenen Saison gegenüber. Für die Greifswalder ist es der erste Auftritt in diesem Wettbewerb. In der ersten Runde gab es ein Freilos. Dieses Glück blieb den Ribnitzern verwehrt und sie mussten in Vellahn antreten und deklassierten den Gegner deutlich mit 51:21. HC-Trainer Thomas Krabbe sieht dem Pokalspiel realistisch entgegen: „Ribnitz ist klarer Favorit. Wir werden uns jedoch nicht schon vorher geschlagen geben. Unser Ziel ist es, die Partie so lange wie möglich offen zu gestalten. Wenn unsere Defensive wieder so gut funktioniert wie im letzten Spiel, sollte das möglich sein. Vielleicht gelingt uns dann ja die große Überraschung.“ Dass der HC Vorpommern-Greifswald immer für eine Überraschung gut ist, wurde eindrucksvoll am vergangenen Samstag im MV-Liga-Spiel gegen Warnemünde bewiesen. Dort kippten die Greifswalder ein schon fast verloren geglaubtes Spiel in wenigen Minuten zu ihren eigenen Gunsten.

R. Scheunemann / M. Schulz

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