Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Handball TSG-Handballer selbstbewusst zum Spitzenreiter
Sportbuzzer Sportmix Handball TSG-Handballer selbstbewusst zum Spitzenreiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:57 22.02.2018
Für uns ist das natürlich eine tolle Sache.Sven Hünerbein Trainer TSG Wismar
Wismar

Tabellenerster gegen Tabellenzweiter oder der SV Fortuna Neubrandenburg empfängt die TSG Wismar. Für die Handballmänner der TSG geht es am kommenden Sonnabend zum Spitzenspiel in die Vier-Tore-Stadt. „Bis jetzt wollten wir das Spiel nicht in den Vordergrund stellen, sondern jede Partie bis zu diesem Moment als wichtigste angehen“, betont Trainer Sven Hünerbein. Dabei war es ein Ziel der Mannschaft, bis zum Spiel bei den Fortunen keine Punkte mehr abzugeben. Dies ist ihnen gelungen und so kommt es zum Duell zweier punktgleicher Teams (30:2 Punkte) um die Tabellenspitze.

„Für uns ist das natürlich eine tolle Sache, dass es in dieser Konstellation in das Spiel geht“, freut sich Spieler Tom Koop. Bis es aber so weit ist, stehen in dieser Woche noch drei Trainingseinheiten auf dem Plan. Dabei legen die Trainer großen Wert darauf, dass die Vorbereitung auf den Sonnabend genauso abläuft, wie zu den anderen Punktspielen. „Große Veränderungen können die Spieler auch verunsichern. Denn aus meiner Sicht geht auch dieses Spiel über 60 Minuten und die Maße von Toren und Feld sind wie in jeder anderen Halle die gleichen“, will Trainer Hünerbein keinen Druck aufkommen lassen und fügt hinzu: „Dass die Mannschaft dem Treffen entgegenfiebert, ist natürlich schon zu merken.“ Routinier Michael Boos steht mit seiner Meinung deswegen auch nicht allein:

„Was gibt es Schöneres, als in einer Halle vor vollen Zuschauerrängen zu spielen. Das wird uns in Neubrandenburg erwarten. Dazu haben wir durch unsere Leistungen in dieser Saison beigetragen.“ Die TSG-Handballer werden sich am Sonnabend fast mit dem kompletten Kader auf die Reise begeben. Aktiv eingreifen können Florian Maske (Kreuzbandriss) und Felix Schrimpf (Schlüsselbeinbruch) jedoch nicht. Beide fehlten schon in den letzten Partien, wobei die Mannschaft ihr Fehlen sehr gut aufgefangen hat. Trotzdem gibt Sven Hünerbein zu, dass beide Jungs schon wichtig für uns sind. „Aber ich bin keiner, der das zum Thema macht. Denn an der Situation ändert sich ja dadurch nichts und irgendwann trifft es jede Mannschaft mal“, erklärt er. So setzen Wismars Verantwortliche auch in diesem Spiel auf die mannschaftliche Geschlossenheit. Diese wird auch nötig sein, will man in Neubrandenburg erfolgreich sein.

Dass sie es dabei mit dem Aufstiegsanwärter Nummer eins zu tun bekommen, ist allen Beteiligten klar. Als Absteiger aus der Oberliga Ostsee-Spree wollen die Fortunen nach dieser Saison sofort wieder zurück in Liga vier. Das ist ihr ausgegebenes Saisonziel und dementsprechend sicher auch der Favorit am Sonnabend. So sieht es auch TSG-Trainer Maik Robitt: „Das ist schon eine sehr starke Mannschaft, die uns erwartet. Die Niederlage in Grimmen hatten sie sicher nicht eingeplant, aber für sie nochmal Warnung.“ Deshalb kann sich die TSG Wismar auch als Außenseiter sehen und befreit in dieses Spiel gehen. Denn für ihr Saisonziel liegen die TSG-Männer noch voll im Soll.

Laut Hünerbein wird ein Platz unter den ersten drei angestrebt. Bisher sieht es in dieser Richtung also noch sehr gut aus. Dabei fällt im Umfeld der TSG-Männer immer häufiger das Thema Oberliga-Ostsee-Spree. Wismars Verantwortliche geben sich auch dazu gewohnt sachlich. „Na klar haben wir auch schon darüber gesprochen, was wäre, wenn. Aber auch wir sind dabei nicht blauäugig. Nur wenn es sportlich Sinn macht, finanziell die Absicherung besteht und das Umfeld dahintersteht“, erläutert Hünerbein die Bedingungen.

Bis zu diesem Moment sind aber noch einige Spiele zu bestreiten. Und das Nächste ist nun mal das Schwerste. TSG-Torwart Andreas Link erwartet am Sonnabend ab 18.30 Uhr in der Webasto-Arena aber alles das, was dieser Sport zu bieten hat: „Für solche Momente spielen wir ja Handball und in jedes Spiel gehen wir, um erfolgreich zu sein. Wer nach 60 Minuten der Sieger ist, wird sich zeigen. Aber wir werden alles dafür geben.“

Sven Meyer

Mehr zum Thema

Dolphins-Kapitänin Katja Wahl in die Polizeiauswahl berufen / Hansa-Ikone Juri Schlünz besucht die Rostockerinnen beim Training vor dem Wismar-Spiel

11.03.2018

Harmlose Rostockerinnen scheitern oft an TSG-Torfrau Justine Steiner

22.02.2018

Doberaner Oberliga-Handballer kassieren 18:22-Pleite gegen VfV Spandau

22.02.2018

In Neubrandenburg geht es schon um den Aufstieg in die Oberliga Ostsee-Spree

22.02.2018

Handballerinnen und zweite Herren sind im Landespokal eine Runde weiter

22.02.2018

Die Greifswalder Handballer verlieren gegen den Stralsunder HV II mit 20:23

22.02.2018