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Handball Ungefährdeter Sieg für Oberliga-Sieben des SHV
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01:26 02.05.2018
Benjamin Hinz – hier bei einem Konter – erzielte zehn Treffer für den SHV. Quelle: Foto: Manuela Wilk
Stralsund

Platz zwei ist den Oberliga-Handballern vom Sund nicht mehr zu nehmen. Mit ihrem 32:22 (19:9)-Erfolg gegen den VfL Tegel haben sich die Spieler des Stralsunder HV endgültig auf Rang zwei der Tabelle festgesetzt. Im vorletzten Heimspiel der Saison konnte Trainer Markus Dau wieder auf viele seiner Spieler zurückgreifen. So stand unter anderem Martin Brandt wieder auf der Platte. Der Kapitän meldete sich in der 6. Minute mit seinem ersten Treffer für den SHV zurück.

Für die Gastgeber lief es ab diesem Zeitpunkt sehr gut. Sie setzen sich auf 5:1 und 8:2 ab. In der 23. Minute führt der SHV erstmals mit zehn Toren Vorsprung – Martin Brandt erzielt das 13:3. Mit einer starken Leistung in der Abwehr und zielsicheren Werfern im Angriff hielt die Heimsieben den Vorsprung bis zur Halbzeitpause (19:9) aufrecht. „Die erste Hälfte lief sehr gut. Auch in der Abwehr haben die Jungs ihre Sache gut gemacht“, lobte Markus Dau die Mannschaft.

Auch im zweiten Abschnitt behielten die Hausherren die Oberhand. Das Team wollte weiter Vollgas geben. „Das hatten wir uns vorgenommen. Aber es ist nicht so einfach, die Spannung aufrecht zu erhalten, wenn man klar vorn liegt“, sagte Dau. „Das kenne ich selbst sehr gut.“ Der Gastgeber ließ Tegel nicht näher als auf neun Tore herankommen. „Trotzdem waren wir teilweise zu passiv. Meiner Meinung nach haben wir da auch ein paar Gegentore zu viel kassiert“, erklärte der Trainer. Dennoch war er mit dem Ergebnis zufrieden. „Wir wollten über Konter zu Toren kommen. Das hat geklappt.“ Nur die Stimmung hätte besser sein können. „Ich hoffe, dass wir unser letztes Heimspiel in einer vollen Halle bestreiten. Das hat das Team verdient“, so Dau.

Eine Situation kurz vor Schluss sorgte allerdings für Aufregung bei den Spielern und den etwa 600 Zuschauern in der Vogelsanghalle. Nachdem Kay Landwehrs in der 55. Minute für ein Foul die Rote Karte bekommen hatte, bildete sich eine Traube. Einer der Tegeler hatte seine Gefühle nicht unter Kontrolle und packte Landwehrs. Gäste-Akteur Florian Lüer ließ sich nur schwer beruhigen und sah dafür ebenfalls Rot.

„Streckenweise ging es schon ziemlich zur Sache. Dennoch fand ich, es war ein interessantes Spiel“, erklärte Denis Niehusen, Coach des VfL Tegel. Er lobte auch die Stimmung in der Halle.

Die positive Wirkung des Erfolgs wollen die Stralsunder in Berlin nutzen. Am 5. Mai gastiert der SHV bei den Füchsen, die schon als Meister feststehen. „Meinen Glückwunsch zum vorzeitigen Titel“, sagt Markus Dau. Auch wenn es bei dem Duell für beide Teams um nichts mehr geht, will der SHV gern gewinnen. „Wir haben noch eine Rechnung offen“, erinnert Dau. Kapitän Martin Brandt : „Wir schauen mal, was da für uns drin ist. Und vielleicht steigt Berlin ja nicht ohne Niederlage auf.“

Statistik

Stralsunder HV: Ligarzewski, Korth – Langschwager, Tippelt 5, Baresel, Hoffmann, Landwehrs, Brandt 4, Vanek 1, Hinz 10/3, Zemlin 2, Trupp 9, Ehlers 1.

VfL Tegel: Thumm, Mittelstaedt – Pertschy, Lüer 3/2, Jordan, Schwarz 2, Dessin 5, Bolduan 6, Miemietz, Pieper, Klühs, Schauer 2, Florett, Schweitzer 4.

Strafminuten: SHV 6, VfL 6.

Siebenmeter: SHV 3/3, VfL 2/2.

Gelbe Karten: SHV 4, VfL 3.

Rote Karten: Landwehrs, Lüer (55.)

Manuela Wilk

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