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Sportmix Hansa gegen Hertha – Dotchev freut sich aufs Pokal-Duell
Sportbuzzer Sportmix Hansa gegen Hertha – Dotchev freut sich aufs Pokal-Duell
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00:00 12.06.2017
Rostock/Dortmund

Hansa-Trainer Pavel Dotchev war zufrieden. „Ich hatte mir eine Traditionsmannschaft und eine Aufgabe, die wir schaffen können, gewünscht“, sagte der Trainer des Rostocker Fußballdrittligisten.

In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft das Team des neuen Coaches auf Bundesligist Hertha BSC Berlin. Dotchev freut sich auf das Duell mit den Hauptstädtern. „Wir werden nur auf uns schauen und vor einer tollen Kulisse im Ostseestadion unser Bestes geben“, versprach der 51-jährige gebürtige Bulgare, der am 19. Juni seine neu formierte Mannschaft zum ersten Trainingstag in Rostock begrüßen wird. In der Zeit von 26. bis 30. Juni reisen die Rostocker für ein fünftägiges Trainingslager nach Göhren auf die Insel Rügen.

Bei Hertha nahm man das Los mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis: „Das ist eine attraktive Partie für uns, auch wenn die Aufgabe nicht leicht ist“, reagierte Geschäftsführer Michael Preetz. „Hansa Rostock war lange Bundesligist und spielt vor einem sehr enthusiastischen Publikum.“

Hertha und Hansa trafen im Pokal zuletzt in der Saison 2003/04 in der zweiten Runde aufeinander, damals setzten sich die Berliner im Elfmeterschießen durch.

Vor dem Duell mit Hertha, das in der Zeit zwischen 11. und 14. August ausgetragen werden soll – die genauen Ansetzungen sollen in zehn bis zwölf Tagen erfolgen – werden die Hanseaten bereits mindestens zwei Drittliga-Spiele hinter sich haben.

Riesenjubel herrschte gestern in Rielasingen-Arlen, große Vorfreude beim Chemnitzer FC: Der Sechstligist aus Südbaden trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Titelverteidiger Borussia Dortmund, Drittligist Chemnitz empfängt den Rekord-Pokalsieger FC Bayern München. Das ergab die Auslosung durch den früheren Nationalspieler Sebastian Kehl und DFB-Präsident Reinhard Grindel im Fußballmuseum in Dortmund. „Wir haben fünf Minuten gebraucht, aber jetzt ist die Vorfreude riesig“, twitterte der Chemnitzer FC. „Das ist ein Traumlos für uns. Wir freuen uns auf ein richtiges Fußballfest“, sagte Sportvorstand Steffen Ziffert. Der deutsche Meister München war in der abgelaufenen Saison im Halbfinale am späteren Titelträger BVB gescheitert.

Zum Auftakt 2017/2018 muss die Borussia zum Verbandsligisten 1. FC Rielasingen-Arlen reisen. „Sensationell gemacht“, lobte Vereinschef Peter Dreide in der ARD den früheren Dortmunder Kehl. Der Verein kündigte an, das Spiel im Schwarzwald-Stadion in Freiburg austragen zu wollen. Der unterlegene Finalist Eintracht Frankfurt tritt beim Regionalligisten TuS Erndtebrück an, der Sechstligist Sportfreunde Dorfmerkingen spielt gegen den Bundesliga-Zweiten RB Leipzig.

Zu einem reizvollen Aufeinandertreffen kommt es zwischen dem Regionaliga-Aufsteiger Germania Halberstadt und dem Bundesliga-Verein SC Freiburg. Der Trainer der Halberstädter, Andreas Petersen, ist der Vater von Freiburgs Angreifer Nils Petersen. Dieser spielte in der C- und B-Jugend bei seinem Heimatverein und verfolgte die Auslosung in Halberstadt. „Ein Traum geht in Erfüllung“, sagte Nils Petersen.

„Mein Vater und ich lagen uns gerade in den Armen, aber ab jetzt ist natürlich der Fokus auf dem Spiel und es gibt keinen Kontakt mehr“, scherzte der SC-Angreifer. „Ein Spiel vor der Haustür zu haben und gegen den eigenen Papa zu spielen, ist wirklich eine tolle Geschichte“, sagte Nils Petersen auf der Homepage der Freiburger.

Ein bayerisches Kräftemessen steht zwischen dem in die Regionalliga abgestürzten 1860 München und dem FC Ingolstadt an. Attraktiv klingen auch Begegnungen wie MSV Duisburg – 1. FC Nürnberg, VfL Osnabrück – Hamburger SV oder Rot-Weiss Essen – Borussia Mönchengladbach.

Christian Lüsch und Wolfgang Mülle

Starke Auslosung im DFB-Pokal: In der ersten Runde trifft unter anderem der FC Bayern München auf den Chemnitzer FC und Borussia Dortmund auf den Verbandsligisten 1. FC Rielasingen-Arlen.

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