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Hansa setzt sich oben fest

FC Hansa Rostock 3:1 Chemnitzer FC Hansa setzt sich oben fest

Hüsing, Benyamina und Evseev treffen zum vierten Sieg in Serie. Aber Trainer Dotchev hält den Ball flach und sagt: „Wir sind kein Spitzenteam.“

Rostock. Sechs Siege aus den vergangenen sieben Spielen, vier davon in Serie: Der FC Hansa ist die Mannschaft der Stunde in der 3. Fußball-Liga und beendet die Hinrunde auf dem vierten Tabellenplatz. „ Jetzt sind wir dran. Wir haben sehr hart dafür gearbeitet, da oben zu stehen und wollen mit aller Macht die Serie ausbauen“, sagte Verteidiger Julian Riedel gestern nach dem 3:1 (2:0)-Heimsieg gegen den Chemnitzer FC.

Zwei Wochen vor Weihnachten herrschte Feststimmung bei den 13000 Zuschauern im Ostseestadion. Auch Pavel Dotchev atmete nach dem vierten Heimsieg der Saison tief durch. „Chemnitz war einer unsererer stärksten Gegner. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir das Spiel im Griff haben und bin deshalb sehr glücklich, dass wir es gewonnen haben“, resümierte der Trainer.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und leichtem Schneefall kam die Dotchev-Elf schnell auf Betriebstemperatur und übernahm zunächst die Spielkontrolle. Nachdem Lukas Scherff den Ball im gegnerischen Strafraum erkämpft hatte, gab Marcel Hilßner den ersten Warnschuss ab, traf aber nur die Querlatte (17.). Die Chemnitzer konnten sich in dieser Phase offensiv überhaupt nicht in Szene setzen, während auf der anderen Seite Amaury Bischoff einmal mehr seine Qualitäten als Standardspezialist zeigte. Seine maßgerechte Freistoßflanke versenkte Oliver Hüsing per Kopf aus fünf Metern zum 1:0 im CFC-Tor. „Das war ein Super-Ball von Amaury“, bedankte sich der Abwehrchef nach seinem bereits vierten Saisontreffer – alle per Kopf. „Bei meiner Größe muss schon mal was rumkommen“, meint e der 1,93 Meter lange Abwehrhüne. 30 Freunde, Verwandte und Ex-Mitspieler von seinem Heimatverein BV Bühren jubelten auf der Tribüne mit Hüsing.

Hansa hatte trotz dominanten Spiels nicht viele Möglichkeiten, verwertete diese aber wie schon in Halle effektiv. In der 38. Minute unterstrich Soufian Benyamina seinen derzeit guten Lauf und erhöhte mit einem platzierten Schuss ins untere lange Eck auf 2:0 – das achte Saisontor des Stürmers.. „Vor ein paar Wochen wäre der vermutlich noch an den Pfosten gegangen“, sagte Willi Evseev, der kurz nach seiner Einwechslung für das erlösende 3:1 sorgte (69.) und Hansa damit eine Zitterpartie ersparte.

Unmittelbar nach der Halbzeitpause hatte Chemnitz einen Bischoff-Fehler zum Anschlusstor durch Slavov genutzt (46.). „Die Art und Weise, wie das Gegentor gefallen ist, war sehr unnötig und hat uns noch mal in die Bredouille gebracht“, meinte Hüsing: „Zum Glück haben wir zum richtigen Zeitpunkt das 3:1 gemacht!“

Pavel Dotchev war trotz des vierten Sieges nicht restlos zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben das Spiel zu oft aus der Hand gegeben, das hat mir nicht gefallen“, sagte der Trainer, der für die beste Hansa-Hinrunde seit der Saison 2010/11 – das Jahr des bislang letzten Aufstiegs – verantwortlich zeichnet. Über einen möglichen Aufstieg wollte der Coach nicht reden: „Das wäre unseriös. Wir haben uns eine gute Ausgangsposition verschafft, mehr nicht.“ Im letzten Spiel des Jahres am Sonnabend gegen Lotte kann Hansa diese weiter verbessern.

Sönke Fröbe

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