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Hüsing trifft, die Serie hält

FC Rot-Weiß Erfurt 0:1 FC Hansa Rostock Hüsing trifft, die Serie hält

Rostocker Verteidiger macht zweiten Auswärtssieg der Saison perfekt. Hansa-Profis überzeugen mit abgeklärtem und sicherem Spiel.

Erfurt. Oliver Hüsing wird immer mehr zum Superman beim FC Hansa. Der 24-jährige Neuzugang aus Budapest zeigte gestern Abend beim Auswärtsspiel der Rostocker gegen den FC Rot-Weiß Erfurt eine überragende Leistung, die er nach einer knappen halben Stunde mit dem 1:0 (1:0)-Siegtreffer krönte. Klasse! Es war der zweite Sieg im dritten Spiel der Drittliga-Saison – und erneut blieb Hansa ohne Gegentor. „Darauf dürfen wir uns nicht ausruhen“, meinte Hüsing mit Blick auf das Heimspiel am Sonnabend gegen den SV Meppen. „Da wollen wir nachlegen!“

FCH-Trainer Pavel Dotchev nahm drei Tage nach dem Heimspiel gegen Sonnenhof Großaspach (0:0) zwei Veränderungen in der Startelf vor: anstelle von Soufian Benyamina, der am Sonnabend glücklos agiert hatte, stürmte Marcel Ziemer von Beginn an. Bryan Henning ersetzte Jeff-Denis Fehr im Mittelfeld.

Vor 7269 Zuschauern im modernisierten Stadion am Steigerwald waren beide Teams von Beginn an um ein offensives Spiel bemüht. Die Erfurter, die in den ersten beiden Spielen lediglich einen Punkt erkämpft hatten und schon unter erheblichem Druck standen, waren aber keineswegs eingeschüchtert.

Doch die erste zwingende Chance hatten die Rostocker. Nachdem Stefan Wannenwetsch einen Schuss aus gut 20 Metern aufs Erfurter Tor abgegeben hatte, konnte Torhüter Philipp Klewin den Ball nur nach vorn abwehren. Ziemer stand zwar goldrichtig, brachte die Kugel aber nicht im Tor unter (14. Minute).

Bei schülwarmem Wetter und Temperaturen knapp unter 30 Grad war die Dotchev-Elf um strukturierten Kombinationsfußball bemüht. Ein Rezept, mit dem das Team immer wieder den Weg vor das gegnerische Tor fand: nach Freistoß von Amaury Bischoff verlängerte Joshua Nadeau, verfehlte den Kasten aber knapp (25). Nur zwei Minuten später jubelten die rund 1100 mitgereisten Hansa- Fans. Wieder hatte Bischoff einen Freistoß in den gegnerischen Strafraum geschickt. Der Ball schien eine Ewigkeit in der Luft zu sein. Oliver Hüsing startete und war mit dem Kopf zur Stelle. „Der Ball kam richtig gut.

Ich brauchte nur noch den Kopf hinhalten“, lobte Hüsing den Flankengeber.

Der Treffer kam genau zum richtigen Zeitpunkt und verunsicherte die Thüringer. Torwart Janis Blaswich hatte nichts zu tun, weil seine Vorderleute die Erfurter nicht zum Zuge kommen ließen.

Maßgeblichen Anteil daran hatte Hüsing, der in der Defensive alles im Griff hatte und bei jeder Standardsituation vor dem Erfurter Tor für Gefahr sorgte.

Nach dem Seitenwechsel nahmen die FCH-Profis geschickt das Tempo aus dem Spiel. Erfreulich, dass die Dotchev-Elf spielerisch und konditionell deutlich besser als Rot-Weiß war. Das zahlte sich in der turbulenten Nachspielzeit aus, als Blaswich eine Glanzparade zeigte. Mounir Bouziane traf im Gegenzug in Bedrängnis nur den Pfosten des leeren RW-Tores.

Hansa-Coach Dotchev war glücklich und zufrieden. Seine Mannschaft ist auf dem besten Weg, sein Ziel zu verwirklichen. Drei der vier Punkte, die der Coach aus den beiden Spielen in dieser Woche gefordert hatte, sind schon auf Hansas Konto gebucht.

Christian Lüsch

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