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Italien und Holland sind in Brasilien dabei

Berlin Italien und Holland sind in Brasilien dabei

Frankreich bleibt dank Ribéry auf Kurs. Auch die Schweiz hat die WM-Teilnahme dicht vor Augen. England schwächelt.

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Er schoss mit seinem Siegtreffer Italien zur WM: Stürmerstar Mario Balotelli (2. v. r.).

Quelle: Getty Images

Berlin. Der ehemalige Fußball- Weltmeister Italien und Ex-Europameister Niederlande haben sich als erste europäische Teams vorzeitig für die WM-Endrunde im kommenden Jahr in Brasilien qualifiziert. Dank eines Doppelschlags binnen 180 Sekunden löste die Squadra Azzurra dabei so früh wie noch nie das Ticket. Die Italiener drehten gestern Abend einen 0:1-Rückstand in Turin und gewannen am Ende mit 2:1 gegen Tschechien. Das 0:1 für die Tschechen durch Libor Kozak (18. Minute) glich Giorgio Chiellini sechs Minuten nach der Pause aus.

Mit einem verwandelten Elfmeter brachte Mario Balotelli (54.) die Italiener auf die Siegerstraße. Mit 20 Punkten ist Italien Platz eins in der Gruppe B sicher.

Die Niederländer hatten sich zuvor nach einer Nullnummer in den ersten 45 Minuten letztlich noch mit 2:0 in Andorra durchgesetzt und damit als erstes Team aus Europa das Ticket für Brasilien gelöst. Robin van Persie (50./54. Minute) avancierte in La Vella zum Matchwinner. Durch die drei Punkte für den siebten Sieg im achten Spiel sind die ungeschlagenen Holländer (22 Punkte) von Bondscoach Louis van Gaal nicht mehr einzuholen.

Damit stehen nun insgesamt sechs Nationen neben Gastgeber Brasilien für die WM fest: Vor den Niederlanden und Italien hatten sich aus Asien bereits Japan, Südkorea, Australien und Iran quali fiziert.

Dicht vor Augen hat Ottmar Hitzfeld mit der Schweiz die WM-Teilnahme. Die Eidgenossen setzten sich mit 2:0 bei Verfolger Norwegen durch und machten damit einen großen Schritt Richtung WM- Ticket. Fabian Schär vom FC Basel erzielte beide Tore (12./51. Minute) für die Eidgenossen, die mit vier Bundesliga-Legionären angetreten waren.

Zittern muss indes das Fußball-Mutterland. Die Engländer kamen in der Ukraine nicht über ein 0:0 hinaus. Mit 16 Zählern führen die Three Lions die Gruppe H denkbar knapp mit einem Punkt vor den Ukrainern an.

Auf ein packendes Finale könnte es auch in der Gruppe I mit Titelverteidiger Spanien hinauslaufen. Denn während der Welt- und Europameister sich mit einem Testspiel (2:2 gegen Chile) fit hielt, schloss Frankreich durch ein 4:2 in Weißrussland nach Punkten auf — allerdings mit einem Spiel mehr. Europas Fußballer des Jahres Franck Ribéry hielt die Équipe Tricolore mit zwei Treffern (47.,Elfmeter/64.) auf Kurs. In der Schlussphase machten Samir Nasri (70.) und Paul Pogba (73.) den Sieg perfekt.

 

OZ

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